TuS Erndtebrück: In sechs Wochen von 0 auf 100 kommen

Garanten für die tolle Hinrunde: Erndtebrücker
Garanten für die tolle Hinrunde: Erndtebrücker
Foto: WP

Erndtebrück.. Seit drei Tagen hat Trainer Florian Schnorrenberg den Kader des Oberliga-Zweiten TuS Erndtebrück um sich versammelt. Sechs Wochen Zeit verbleiben ihm und seinen Kickern bis zum Rückrunden-Auftakt im Ennepetaler Bremen-Stadion.

„Das wird für alle eine harte Zeit“, prophezeit der Coach, der nach dem Aufgalopp am vergangenen Montag im Donnerstag-Training erstmals alle seine Leute beisammen hat. Nutznießer einer internen Punktewertung waren in den ersten Tagen die eiden Japaner Tokio Nakai und Ryo Kaminishi sowie ... Lubasa. Der vierte, der in der vom Trainer erstellten „Urlaubs-Verlängerungs-Tabelle“ den ersten Einheiten am Pulverwald hätte fernbleiben können, wäre Angreifer Laurenz Wassinger gewesen.

„Doch der war so heiß, dass er trotzdem gekommen ist und nichts auslassen wollte“, schmunzelt Schnorrenberg.

Erfolgreiches Torschuss-Training und weitere Hinrunden-Komponenten flossen in die „Bonus-Rechnung“ ein. Doch die ist nun wieder auf Null gestellt.

Wichtig zu erkennen war es für den Trainer, dass die vor dem Weihnachtsurlaub mit auf den Weg gegebenen Hausaufgaben auch gemacht worden sind. Denn in dieser ersten Belastungs-Phase geht es praktisch von 0 auf 100. „Und da werden wir schon merken, wer vielleicht ein bisschen geschludert hat...“, glaubt Schnorrenberg indes nicht daran, das solche Feststellungen gemacht werden müssen.

Froh sind die Wittgensteiner, dass das bislang einzige ausstehende Nachholspiel der Hinrunde - beim FC Gütersloh - nicht vor den Rückrunden-Auftakt gesetzt wurde. Die Parteien einigten sich auf den 2. April (Gründonnerstag) im Heidewaldstadion.

Am 24. Januar bestreiten die Erndtebrücker bei Hessenligist Eschborn ihren ersten Test dieser Vorbereitungsphase. Vielleicht dann auch schon mit einem neuen Mann. Bis zum Ende der Transferperiode (31. Januar) soll der Kader um einen Defensivspieler verstärkt werden. Für den aus privaten Gründen abgetretenen Ivan Ostojoic hätte Florian Schnorrenberg gern adäquaten Ersatz. Noch aber ist hier keine Entscheidung gefallen.