TuS Erndtebrück dreht in der Schlussphase richtig auf - 5:0

Siegen..  Dem TuS Erndtebrück reichte auch die leicht verstärkte zweite Mannschaft, um beim Bezirksligisten GW Siegen mit eibnem 5:0 (1:0(-Erfolg in Kreispokalfinale am 13. Mai einzuziehen. Torhüter Mateusz Babieczko, Anis Saidi und Özgür Öncü wirkten aus dem Kader des Oberligisten mit, den Rest stellte das Westfalen-Team. Trainer Michael Müller, der die Mannschaft der Wittgensteiner aus dem Siegener Lindenberg betreute, hofft, dass sich sein Mittelfeldspieler Anil Berber nicht zu schwer verletzt hat. Schon in der 25. Minzute musste der - ohne Einwirkung des Gegners - das Feld verlassen.

Kurz darauf erzielte der als Sturmspitze aufgelaufene Tevon Wagner für die Erndtebrücker das Führungstor. Die Gastgeber hatten bis dahin durch diszipliniertes und lauftarkes Spiel, das Trainer Stefan Münchow lobte, dagegen gehalten und durch Naim Arfaoui auch eine Chance nach einem Distanzschuss (16.) vorzuweisen.

Über weite Strecken aber dominierte der TuS, dessen Überlegenheit in der zweiten Hälfte immer größer wurde. Dennoch dauerte es bis in die Schluss-Vietrtelstunde hinein, ehe Özgür Öncü mit dem 2:0 die Weichen für den am Ende klaren Sieg stellte (73.).

Der Rest ging schnell über die Bühne. Abbass Attiee (75.), Alexander Husser (0.) und der für den verletzten Berber eingewechselte Sven Hinkel (85.) schraubten das Ergebnis in dem Klassenunterschied angemessene Dimensionen.

„Wir sind froh, das Endspiel erreicht zu haben“, freute sich Michael Müller nach den 90 Minuten. Außer einer „Rudelbildung“, als Konstantin Volz einen Grü-Weißen von den Beinen geholt hatte, verlief die Partie in fairem Rahmen.