TSV Aue-Wingeshauesen setzt auf Hoffnungsträger mit Vorbildcharakter

Don von der Ahe (l.) vom TSV Aue-Wingeshausen im Spiel gegen den TuS Grün-Weiß Allagen.
Don von der Ahe (l.) vom TSV Aue-Wingeshausen im Spiel gegen den TuS Grün-Weiß Allagen.
Foto: WP
Die Mannschaft steht auf einem Abstiegsplatz, 2015 gelang noch kein Sieg und jetzt wartet auf Fußball-Bezirksligist TSV Aue-Wingeshausen beim TuS Langenholthausen (So., 15 Uhr) ein schweres Auswärtsspiel.

Wingeshausen..  Die Hochsauerländer stehen zwar „nur“ auf Platz 7, holten zuletzt aber 16 von 18 möglichen Punkten – Aue-Wingeshausen im gleichen Zeitraum nur vier. Obendrein fällt Abwehrchef Lutz Friedrich gesperrt aus.

Dennoch lebt die Hoffnung in der Wester, was viel mit dem Punktgewinn beim 3:3 gegen Allagen zu tun hat. Aber auch damit, dass mit Don von der Ahe und Jens Sonneborn zwei Leistungs- und Hoffnungsträger in der Offensive langsam wieder zu alter Stärke finden.

Von der Ahe, der nach einem Kreuzbandriss in der Hinrunde fehlte, schoss gegen Allagen das 2:2 und traf später den Pfosten. „Er ist immer mal für was besonderes gut und macht Sachen, wo der Gegner nicht mit rechnet“, ist Trainer Marco Schneider froh, dass er wieder einen Spieler hat, der auch mal Lücken reißen kann – zumal offensiv wegen der Verletzungen von Axel Richter, Lutz Friedrich und David Imhof viel Qualität fehlt. „Es ist erstaunlich, dass er so schnell wieder zurückgekommen ist. Er hat im Winter hart geschuftet für sein Comeback“, sagt Schneider.

Hoffnungsträger Nummer zwei ist ein Eigengewächs, das ebenfalls Vorbildcharakter beweist. Trotz ständiger Rückenschmerzen beißt Jens Sonneborn für „seinen“ TSV auf die Zähne und erzielte gegen Allagen das späte 3:3. „Der Punkt gibt uns Auftrieb“, so Schneider. Er ergänzt: „Im Training wurde mehr gelacht. Und die Bereitschaft, sich reinzuhängen, ist wieder gestiegen.“

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