Steigerungs-Potenzial vorhanden

Erndtebrücker Jubel nach dem vierten Sieg in Serie mit Laurenz Wassinger, André Schilamow, Tokio Nakai, Ryo Kaminishi und Fatih Tuysuz (von links).
Erndtebrücker Jubel nach dem vierten Sieg in Serie mit Laurenz Wassinger, André Schilamow, Tokio Nakai, Ryo Kaminishi und Fatih Tuysuz (von links).
Foto: WP

Erndtebrück..  Das liest sich nicht schlecht: 2:0 in Rheine, 1:0 in Gütersloh, 2:0 in Ahlen. Drei Auswärtssiege bei ambitionierten Mannschaften - darunter einer der Haupt-Konkurrenten des TuS Erndtebrück - fuhr der SuS Neunkirchen in der Rückrunde der Fußball-Oberliga ein. Im eigenem Waldstadion dagegen gab es für die Mannschaft von Trainer Tobias Wehmschulte im Jahr 2015 noch keinen Punkt.

Lange Reise

„Hoffentlich ändert sich das nicht gerade gegen uns“, schmunzelt Florian Schnorrenberg, der Coach des TuS Erndtebrück, vor dem Gastspiel im fernen Münsterland. Dem TuS steht einer der weitesten Auswärtsfahrten der Saison bevor und die will man beschwingt beenden.

„Am besten mit drei Punkten im Gepäck“, so der Brachbacher, der mit seinem Team zuletzt vier Siege in Folge feierte, die letzten beiden souverän zu null.

„Natürlich gibt das Auftrieb, auch wenn noch Luft nach oben vorhanden ist“, so Schnorrenberg, der in beiden Spielen zuletzt, in Sprockhövel und auch gegen den SV Zweckel, durchaus noch Steigerungspotenzial erkannt hat.

Vom Resultat her ist ein 4:0 und ein 3:0 natürlich vielsagend. Vorne wird getroffen, hinten steht die Null. Das registriert die Konkurrenz, gibt den Blauen Selbstvertrauen. Vor allem Markus Waldrich, der seine kleine Durststrecke mit seinem Dreierpack gegen Zweckel eindrucksvoll beendete, dürfte nur so strotzen vor Glücksgefühlen.

Ziegler ist dabei

Der Erndtebrücker Trainer, der am Sonntagabend gern als Tabellenführer zurück in heimatliche Gefilde kommen würde, bangt um das Mitwirken von Waldemar Schattner und Thomas Ziegler. Der Kapitän war schon am vergangenen Sonntag wegen einer Grippe nicht mit an Bord und trainierte bis einschließlich Mittwoch nicht.

„Ihn werde ich auf jeden Fall mitnehmen“, legt sich Schnorrenberg fest. Ob das auch für den über Leistenprobleme klagenden und nur am Lauftraining beteiligten Schattner gilt, entscheidet sich im Abschlusstraining am Freitag. Thomas Bednorz ist nach seiner Operation an der Daumensehne noch kein Thema.

Fortschritte macht Torhüter Timo Bäcker. Nach seiner im Hallentraining erlittenen Knieverletzung ist er auf einem guten Weg. An eine Rückkehr ins Tor aber ist noch nicht zu denken. Florian Hammel, der die vier Siege als Keeper mitfeierte, hat bislang einen guten Job gemacht.

Hartes Programm

Die nächsten Gegner heißen SpVg Erkenschwick (H), SV Rhynern (A), SuS Stadtlohn (H) und RW Ahlen (A).

Der TuS Erndtebrück steht in den kommenden vier Wochen vor einem harten Programm in der Fußball-Oberliga.


Die Saison endet am 14. Juni.