Steigerungs-Potenzial vorhanden

Jan Patrick Kadiata hat seine Sperre abgesessen und steht wieder zur Verfügung.
Jan Patrick Kadiata hat seine Sperre abgesessen und steht wieder zur Verfügung.
Foto: WP

Erndtebrück..  „Nein“, gesteht Florian Schnorrenberg, „das 0:2 von RW Ahlen hat mich nicht sonderlich bewegt.“ Dass der Tabellenführer der Fußball-Oberliga daheim gestrauchelt ist - erstmals nach zehn Siegen an der Werse - beweise ihm lediglich, dass auch die Rot-Weißen auf eigenem Plat menschliche Züge zeigen könnten.

„Wir schauen auf uns selbst, denn wir haben es am Sonntag wieder schwer genug“, weiß der Trainer des TuS Erndtebrück aus Erfahrung, dass mit der TSG Sprockhövel im Baumhof nicht gut Kirschen essen ist. Die 1:2-Niederlage dort im vergangenen Jahr ist noch in guter - bzw. schlechter - Erinnerung.

Respekt vor TSG-Kontern

„Das Sprockhöveler Konterspiel dürfen wir nicht zulassen“, ist Schnorrenberg bewusst, dass gerade darin die Stärken die Stärken des in diesem Jahr in Abstiegsgefahr geratenen Gastgebers liegen.

Der Erndtebrücker Coach ist froh, dass er zu Beginn der einzigen englischen Woche seines Teams ijn dieser Rückrunde wieder auf die Dienste des eigenen Konter-Stürmers Jan-Patrick Kadiata zurückgreifen kann. Der hat seine Vier-Spiele-Sperre nach der Rote Karte in Ennepetal abgesessen und füllt den Kader vor den Spielen in Sprockhövel und Gütersloh (Donnerstag) und daheim gegen Zweckel (Osternontag) auf. Ob Kadiata von Anfang an „ran“ darf, wird sich im Abschlusstraining am Freitag erweisen.

Nur zwei fehlen

Überhaupt: Der Kader war selten zahlenmäßig so gut bestückt. Im Training fehlen derzeit lediglich die verletzten Timo Bäcker und Thomas Bednorz. Das sah in dieser Saison auch schon anders aus. Anis Saidi ist nach langwieriger Verletzungspause auch wieder in die Übungsarbeit eingestegen.

Hinzu kommt das gute Gefühl, mit zwei wichtigen Siegen im Rücken die Reise ins Bergische antreten zu können. „Die Punkte haben uns gut getan“, blickt Florian Schnorrenberg auf die Erfolge beim ASC Dortmund und gegen den VfB Hüls zurück.

Sicher ist der Coach des TuS, dass seine Mannschaft noch stärker sein kann als sie bislang in diesem Jahr gezeigt hat. „Wir sind dabei, uns zu stabilisieren“, freut sich Schnorrenberg über das erreichte Level und weiß, dass es noch Steigerungs-Potenzial gibt.