Spektakel in Hünsborn

Wolfram Weigel (das dokuteam SüdWest), Eckhard Haub (RSV Osthelden), Erhard Hofmann (RSV Osthelden) und Klaus Irle (RSV Osthelden)
Wolfram Weigel (das dokuteam SüdWest), Eckhard Haub (RSV Osthelden), Erhard Hofmann (RSV Osthelden) und Klaus Irle (RSV Osthelden)
Foto: WP
Was wir bereits wissen
Der Radsportverein Osthelden ist ein vergleichsweise kleiner Verein, der aber am Samstag, 16. April, Großes präsentiert. Zum zweiten Mal richtet der RSV den Cross-Duathlon „Hünsborn 2 to be wild“ aus.

Osthelden/Hünsborn..  „Die Weichen sind gestellt“, so Eckhard Haub, Vorsitzender des RSV Osthelden, vor der zweiten Auflage des „Hünsborn 2 Be Wild“, einer Cross-Duathlon-Veranstaltung mit Start und Ziel an der Dorfgemeinschaftshalle im benachbarten Hünsborn. Gefahren wird dort am 12. April - und zwar den ganzen Tag. „Der Kurs ist wie 2014 bei der Premiere, es geht über keine öffentlichen Straßen, sondern nur über Rad- und Laufwege“, ergänzt Haub.

200 Teilnehmer erwartet

Erwartet werden 200 Teilnehmer („150 haben bis jetzt gemeldet“). Die Wettbewerbe sind nach Altersklassen gestaffelt und führen auch über unterschiedliche Streckenlängen. Gefahren und gelaufen wird im Grenzbereich südliches Sauerland (Richtung Altenhof) und nördliches Siegerland (Richtung Osthelden und Oberhees). Im Streckenverlauf sind einige knackige Steigungen, gespickt mit jede Menge Höhenmeter. „Wir schildern am Renntag die attraktivsten Zuschauerplätze aus, die gut zu Fuß oder mit dem Rad erreichbar sind“, ergänzt Erhard Hofmann, der stark in den sportlichen Ablauf eingebunden ist. Insgesamt sind rund 70 Helferinnen und Helfer im Einsatz, um für einen reibungslosen Ablauf, hin bis zur Verpflegung in der Dorfgemeinschaftshalle zu sorgen.

Als den spektakulärsten Zuschauerpunkt nennt der Veranstalter den „Hellers Hill“ mit einem steilen Anstieg mitten in Hünsborn, aaber auch beim Aufstieg zum Sender sind die Läufer und Fahrer gut zu beobachten, oder die Biker auf dem langen Steilstück von der Oberhees bis nach Hünsborn. Bei der Premiere verlangte der schwere, regennasse Boden den Sportlern alles ab, dreckverschmiert kamen sie dennoch im Ziel an. Apropos Ziel. Die Vorjahres-Besten über die Mitteldistanz (13,5 km Laufen/40,0 km Radcross/9,0 km Laufen) waren 2014 der Eichener Marco Göckus vom Ejot-Team TV Buschhütten und Beate Pelani aus Witten sowie in der Jedermann-Kategorie (4,5 km/20,0 km/4,5 km) der Hünsborner Radrennfahrer Tobias Lautwein (RSC Betzdorf) und die Salchendorfer Multisportlerin Bianca Krah (Ejot-Team).

In diesem Jahr wieder mit am Start ist der 32-jährige Thüringer Amateur-Welt- und Europameister im Cross-Duathlon (AK M30-34) sowie dreimalige Gesamtsieger der XTerra German Tour (2011 bis 2013), Lars Erik Fricke (AC Apolda), der seit fünf Jahren in Siegen beruflich als Studienrat seine neue Heimat gefunden hat und in Gosenbach wohnt, und 2014 über die Kurzdistanz (9,0 km-1. Lauf/30,0 km-Radcross/4,5 km-2. Lauf) überlegen gewann; beste Athletin war da Ute Weber (RSV Osthelden).