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Souveräner Durchmarsch in die zweite Liga

06.09.2010 | 21:59 Uhr
Souveräner Durchmarsch in die zweite Liga
Das erfolgreiche Buschhüttener Team von links: Franzi Maschke, Dorothée Steinborn, Julia Pikos und Ilka von Hubatius.

Xanten/Kreuztal-Buschhütten.Schon zu Beginn hatten sich die Buschhüttener Triathletinnen mutig aus dem Fenster gelehnt – die Meisterschaft in der NRW-Liga, verbunden mit dem Aufstieg in die 2. Triathlon-Bundesliga wurde als Ziel ausgegeben. Dass die Saison dann aber so souverän für die Buschhüttenerinnen verläuft, hätten sie selbst nicht gedacht. Vier Mal holten sie den Tagessieg und beim Ligaauftakt in Gladbeck fehlten nur ein paar Sekunden zum Platz ganz oben auf dem Siegerpodest – souveräner kann man eine Wettkampfsaison kaum meistern.

Beim abschließenden Ligawettkampf am Sonntag in Xanten galt es, die komfortable Führung über die Olympische Distanz ( 1,5 km Schwimmen, 42 km Rad, 10 km Laufen) ins Ziel zu bringen. Bei strahlendem Sonnenschein und angenehmen Temperaturen meinte es der Wettergott schon einmal gut mit den Athletinnen und entschädigte für die Regenschlacht von Krefeld.

Dorothee Steinborn mit schnellster Radzeit

Bereits um kurz nach 10 Uhr ging es für Ilka von Hubatius, Dorothee Steinborn und Franzi Maschke in die Xantener Südsee zur 1,5 km langen Auftaktdisziplin – Franzi Maschke verließ als starke Schwimmerin bereits nach 23:29 Minuten das Wasser, gefolgt von Dorothee Steinborn (24:44 Minuten) und Ilka von Hubatius im Mittelfeld mit 25:44 Minuten.

Auf der flachen, sehr windanfälligen Radstrecke demonstrierte Steinborn ihre Stärke auf dem Rad und fuhr mit Abstand die schnellste Radzeit im Frauenfeld. Ilka von Hubatius startete ebenfalls zur Aufholjagd auf dem Rad und konnte bereits etliche Starterinnen einsammeln. Kurz vorm Wechsel in die Laufschuhe dann noch eine Schrecksekunde für Ilka von Hubatius, als ihr am Hinterreifen der Schlauch platzte und sie die letzten Meter ganz vorsichtig auf der Felge weiterrollen musste.

Auf der 10 km-Laufstrecke ließen die EJOT-Damen dann nichts mehr anbrennen. Dorothee Steinborn wurde in 2:18,50 Stunden Zweite, Franzi Maschke folgte als Dritte in 2:22,03 Stunden und Ilka von Hubatius rundete das Ergebnis als Fünfte in 2:22,20 Stunden ab.

Im Ziel freuten sich der Sportliche Leiter Ralf (,Doc’) Schneider und Teamkapitänin Julia Pikos über den Meisterschafts-Titel und ließen die Sektkorken knallen.

Nach dem Gewinn der Regionalliga-Meisterschaft feiern die Buschhüttenerinnen damit den zweiten Aufstieg hintereinander.

In dieser Saison waren für das Team am Start: Ilka von Hubatius, Melanie Schwalbe, Dorothee Steinborn, Steffi Steinberg, Franzi Maschke und Julia Pikos.

In der Abschlusstabelle liegt das EJOT-Team mit 5 Punkten und Platzziffer 94 vor dem Krefelder Kanu Klub II mit 14 Punkten und Platzziffer 205 und dem PV Triathlon Witten II mit 18 Punkten und Platzziffer 231.

DerWesten

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