Siegerländer Trainer vor dem Titel

Wenden/Siegerland..  Siegerländer Trainer schicken sich an, für Vereine aus dem Nachbarkreis Olpe Meisterschaften bzw. Aufstiege einzufahren. Mounir Saida vom Bezirksliga-Tabellenführer SV Ottfingen und Oliver Mack vom Verfolger FC Altenhof. Die Nachbarvereine aus der Gemeinde Wenden wollen ihren Vorsprung vor dem abgerutschten Kiersper SC, dessen Trainer Andreas Wieczorek ja ebenfalls Siegerländer ist, ins Ziel retten.

Zwei Punkte beträgt der Ottfinger Vorsprung vor den Altenhofern - das heißt: Hausaufgaben machen und alles dafür zu tun, damit man sich nichts vorwerfen muss.

Das schwerste Los für den letzten Spieltag am Sonntag hat ohne Zweifel Mounir Saida gezogen, der mit seinen Ottfingern in Schönau beim VSV Wenden antritt. „Etwas ganz Besonderes“, verrät der Siegener nichts Neues, dass die beiden Nachbarn sich nicht unbedingt „grün“ sind, Ein Derby aber, das stets um die 1000 Besucher anlockt - und am Sonntag erst recht in den Fokus rückt. „Das wäre das i-Tüpfelchen auf unsere tolle Rückrunde, wenn wir ausgerechnet dort ein Fass aufmachen können.“

Ein paar Kilometer weiter ist der FC Altenhof zu Hause. Und der hat sich im Kampf um die Meisterschaft längst nicht abgeschrieben. „Wir wollen mal sehen“, so Oliver Mack, „wie die Sache läuft. Vielleicht können wir ja schon von einem Unentschieden im Derby profitieren.“

Die nur minimal schlechtere Tordifferenz könnten die Altenhofer im Gastspiel des Absteigers VfL Klafeld-Geisweid womöglich wettmachen. „Wir sind zu Hause eine Macht“, weiß Mack. Dem blutet dennoch das Herz: „Ich war mein ganzes Leben praktisch beim VfL und leide mit, dass es jetzt abwärts geht in die Kreisliga. Deshalb ist das für mich keine Pflichtaufgabe.“

Der Kiersper SC, am vergangenen Sonntag in Freudenberg vom ersten Tabellenplatz geholt, wird es zu Hause gegen RW Lüdenscheid nicht leicht haben, verloren gegangen Boden wett zu machen. Dafür aber müssen die Siegerländer in Diensten der „Wendschen“ ihre Hausaufgaben machen.