Siegener Pokal-Aus nach Elfmeter-Krimi in Buer

Gelsenkirchen..  Nach einem Fußball-Krimi in Gelsenkirchen-Buer musste die U 17 der Sportfreunde Siegen die Segel im Westfalenpokal-Wettbewerb streichen. Mit 3:4 (1:1; 0:0) nach Elfmeterschießen unterlag das Team von Trainer Peter Neumann dem SSV Buer. Die Partie auf dem Kunstrasenplatz hatte alles zu bieten, was einen Pokalfight ausmacht. Während die Gastgeber tief in der Defensive standen, fanden die Krönchenstädter kein Durchkommen. Marc Linneboden vergab in der regulären Spielzeit einen Foulelfmeter (40.) und Miguel Seoane-Morente versiebte die einzige Sportfreunde-Chance im zweiten Durchgang. Zudem musste die Neumann-Elf ab der 69. Minute nur zehn Mann auf dem Feld auskommen, da Idon Berisha die Rote Karte sah. In der Verlängerung ging Buer überraschend in Führung. Luca Jorczik verwandelte einen Handelfmeter, den Tobias Filipzik verursachte (82.). Doch der Siegener Kapitän machte seinen Fehler wieder wett und erzielte per Kopfball den Ausgleich (90.). Das Glück war im Elfmeterschießen jedoch nicht auf Seiten der Sportfreunde-Jungs. Benjamin Brusch, Alwin Berwanger und Louis Zmitko setzten ihre Elfmeter in den Sand und das Siegener Pokal-Aus war besiegelt. „Wir waren besser, konnten davon aber nicht profitieren“, resümierte Peter Neumann.