Siegen gibt das Spiel aus der Hand

Frauenfußball Regionalliga West: Sportfreunde Siegen - MSV Duisburg II 1:4 (0:2). Enttäuscht ging Siegens Trainerin Manuela Frettlöh vom Platz. Die ersten 20 Minuten hatte ihre Mannschaft das Spiel im Griff gehabt, gab es aber dann aus der Hand.

In der 21. Minute gingen die Gäste per Distanzschuss in Führung. Nur fünf Minuten später stand es 2:0. Marina Buschinski hätte in der 28. Minute auf 1:2 verkürzen können, doch sie legte sich den Ball zu weit vor. In der 40. Minute scheiterte Franziska Weller. Das 3:0 fiel dann in der 52. Minute – es war die Vorentscheidung. Fünf Minuten später ging es im Duisburger Strafraum turbulent zu. Obwohl Jana Lena Kucharske und eine Gegnerin auf dem Boden lagen, wurde das Spiel nicht unterbrochen. Denise Käsler nutzte diese Situation und traf aus 18 Metern zum 1:3. Nach einem Fehler im Spielaufbau der Siegerinnen stand es in der 85. Minute 1:4.

„Es sind immer nur kleine Phasen, in denen wir den Gegner bedrängen. Ich bin enttäuscht, weil viel mehr drin gewesen wäre,“ sagte Frettlöh nach dem Spiel.

Westfalenliga

DJK Arminia Ibbenbüren - SV Fortuna Freudenberg 5:0 (3:0). Auch gegen Ibbenbüren konnten die Freudenbergerinnen keinen Sieg einfahren. Die Gastgeberinnen gingen in der 34. Minute in Führung. Zwei Minuten vor der Halbzeit erhöhten sie auf 2:0, und in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit auf 3:0. In der zweiten Halbzeit fielen die Gegentore für Freudenberg in der 81. und 86. Minute.

Landesliga

Sportfreunde Siegen II - SV Waldesrand Linden 0:2 (0:1). Obwohl die Siegenerinnen das Spiel weitgehend dominierten und sich Torchancen herausspielten, gingen sie als Verliererinnen vom Platz. In der 30. Minute konnte Lindens Torhüterin einen Schuss von Katharina Jung klären, nur eine Minute später verpasste Nadine Goebel das Tor knapp. In der 35. Minute fand Sabrina El-Aissati keine Abnehmerin. Linden kam in der 43. Minute das erste Mal vors Tor und ging in Führung. In der 75. Minute erhöhten die Gäste auf 2:0. „Es ist bitter, weil Linden in keiner Weise dominiert hat. Wir scheitern nicht am Gegner, sondern an uns selbst“, erklärte Trainerin Daniela Paetzold.