Siege ohne Hochnäsigkeit

Die Serie hält. Die Handballer des TuS Ferndorf zementieren den Platz an der Sonne. 15 Siege in Serie, 30:0 Punkte. Spätestens jetzt ist der Lapsus, der sich am Saisonstart wiederholte, vergessen. Gegen Schalksmühle/Halver vor einer Woche hatte sich das Team von Trainer Erik Wudtke eindrucksvoll rehabilitiert, gestern in Leichlingen wurde auch die zweite Schlappe vergessen gemacht.

Eindrucksvoll beherrscht der TuS die Liga. Und nehmen wir das Hinspiel gegen Hagen, das mit zehn Toren Unterschied gewonnen wurde, muss den Ferndorfern auch vor dem Spitzenkampf Ende Februar in Hagen nicht bange werden.

Wie es der Trainer schon im Vorfeld des Leichlingen-Spiels so treffend geäußert hatte, gehe vor keinem Gegner in der Klasse die Angst um. Der nötige Respekt geht indes in jedem Spiel mit aufs Feld, was genau der Philosophie von Erik Wudtke entspricht.

Da gibt es keine Hochnäsigkeit, kein Geringschätzen, vielmehr wird jeder Gegner ernst genommen, bekämpft - und letztlich besiegt. Schon jetzt können sich die Nordsiegerländer glücklich schätzen: Der vor der Saison eingeläutete Umbruch ist erfolgreich vollzogen. Schneller als gedacht.

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