Seitenwagen-Teams des MSC Freier Grund in Punkterängen

Das Team Gürck/Weichselberger, hier unterwegs bei der Siegerlandmeisterschaft auf dem Nürburgring
Das Team Gürck/Weichselberger, hier unterwegs bei der Siegerlandmeisterschaft auf dem Nürburgring

Budapest..  Die beiden Seitenwagen-Teams des MSC Freier Grund Neunkirchen/ADAC, Uwe Gürck/Manfred Wechselberger und André Kretzer/Jens Lehnertz, sind schnell und erfolgreich unterwegs. Auch bei den beiden IDM-Läufen auf dem Hungaroring in Budapest fuhren sie in die Punkteränge.

Im ersten Lauf über 14 Runden auf dem 1986 gebauten 4381 Meter langen Rennkurs in Mogyoród vor den Toren von Budapest wurden Gürck/Wechselberger Zweite nach einer Fahrzeit von 27:50,239 Minuten und nur 0,339 Sekunden Rückstand auf das siegreiche Gespann Sattler/Neubert (27:49,900). Gleichzeitig fuhr das MSC-Mitglied Uwe Gürck (55) und sein österreichischer Beifahrer Manfred Wechselberger (48) auf der LCR-BMW mit 1:57,257 min. die schnellste Zeit in der Rennrunde neun.

Die amtierenden Clubmeister Kretzer/Lehnertz (Konz/Wilsbach) wurden Vierte mit einer Gesamtfahrzeit von 28:04,963 min. und waren damit dicht an dem drittplatzierten Gespann Mike Roscher/Anna Burkard (Leibstadt/Großalmerode - 28:04,487 min.) dran.

Im zweiten Rennen tags später waren harte Positionskämpfe an der Tagesordnung mit „Feindberührungen“ der beiden MSC-Gespanne eingeschlossen. Dabei schoben sich Gürck/Wechselberger (Uderns/Münstertal) schließlich vorbei und siegten mit einem hauchdünnen Vorsprung von nur 0,290 sec. vor Kretzer/Lehnertz sowie Roscher/Burkard. Die beiden erstplatzierten Gespanne hatten sich bei dieser zweiten 14-Runden-Hatz deutlich vom übrigen Feld abgesagt und wurden mit Fahrzeiten von 27:52,682/27:52,972 min. gemessen. Das dritte Gespann folgte erst mit einem Rückstand von 2,471 min.

In der IDM-Wertung sieht es vor der Sommerpause wie folgt aus: Gürck/Wechselberger führen mit 110 Punkten vor Kretzer/Lehnertz (83) und Roscher/Burkard (78).

Im weiteren Saisonverlauf sind noch die Rennen auf dem Schleizer Dreieck, in Assen/Niederlande und das Finale auf dem Hockenheimring zu fahren.

Im Yamaha R6-Markenpokal läuft es für Michael Götz (Hadamar) nicht so richtig „rund“. Der MSC-Fahrer im Team des Betzdorfers Haas-Romero-Racing wurde in Ungarn im Feld der 30 gewerteten Fahrer nur 17. und hat bislang erst sieben Punkte auf seinem Konto; davon alleine sechs beim Siegerlandpreis auf dem Nürburgring