SC Roland: Mannschaft der Stunde

Sammeln für den großen Coup: Die Kicker des TuS Erndtebrück erwarten den SC Roland.
Sammeln für den großen Coup: Die Kicker des TuS Erndtebrück erwarten den SC Roland.
Foto: WP

Erndtebrück..  Für Rechenspiele ist Florian Schnorrenberg nicht zu haben. Weiter als bis Sonntag blickt der Trainer von Oberliga-Tabellenführer nicht in die Zukunft. Daher fällt es schwer, dem Brachbacher Freudensprünge in Richtung Regionalliga zu entlocken. „Nicht eher“, so Schnorrenberg, „bis es rechnerisch feststeht.“

Und dabei steht der ganz große Wurf doch bevor. Fünf Punkte Vorsprung vor Verfolger RW Ahlen, schon zehn vor Rhynern. Was soll denn da denn noch shiefgehen?

Florian Schnorrenberg denkt an die schweren Spiele in den letzten noch anstehenden fünf Wochen dieser Saison. Gegen den SC Roland am Sonntag, in Bielefeld eine Woche später - das könnten noch Knackpunkte werden.

Florian Schnorrenberg sagt, warum: „Die Beckumer haben fünf Spiele in Serie gewonnen, das haben wir nicht geschafft. Das ist die Mannschaft der Stunde.“ Keine Frage: Der SC Roland, das Team aus dem kleinen Vorort von Beckum, ist unter dem neuen Trainer Musemestra Bamba noch effektiver geworden als zuvor. Da hieß der Coach noch Ismail Atalan, der im Winter zu den Sportfreunden Lotte in die Regionalliga wechselte.

„Ein Highlight jagt das nächste“, zählt der Erndtebrücker Chef-Übungsleiter das Programm auf, das der TuS abzuwickeln hatte bzw. hat. In Ryhnern (1:0), in Ahlen (1:1), jetzt Beckum, dann Bielefeld. Da ist die Créme de la Créme der Liga in kurzen Abständen zu bespielen.

„Aber das ist auch ein großer Ansporn für uns“, so Schnorrenberg, „und ist uns lieber als anders.“ Wenn der TuS die Konzentration hoch halten muss, die Anspannung von Spiel zu Spiel transportiert werden muss - dann ist das genau die Richtung vor, in die die Wittgensteiner wollen.

Dass im Vorfeld des großen Wurfs auch in Sachen Planung für die kommende Saison bereits einige Eckdaten genannt werden können, versteht sich von selbst.

So dürfte wird es einigen aus der Mannschaft schwer fallen, berufliche bzw. schulische Anforderungen mit den Erfordernissen der Regionalliga unter einen Hut zu bringen. Sebastian Wasem, der Innenverteidiger, ist so ein Kandidat, ebenfalls André Schilamow.

Bestätigen mochte der Trainer und sportliche Leiter die Personalien nicht. Noch gibt es Dringenderes. zu erledigen