RSVE Siegen schon Zweiter

Eric Kunath (DJK Grün-Weiß Emst), Felix Homrich, Steffen Hauschild, Christian Ulrichs (RSVE Siegen II), Sebastian Lutz (DJK Grün-Weiß Emst),
Eric Kunath (DJK Grün-Weiß Emst), Felix Homrich, Steffen Hauschild, Christian Ulrichs (RSVE Siegen II), Sebastian Lutz (DJK Grün-Weiß Emst),
Foto: WP
Was wir bereits wissen
Die Eiserfelder bauten ihre Heimbilanz mit einem klaren 33:27-Sieg gegen den HSC Haltern/Sythen aus, zogen am Nachbarn TuS Ferndorf II vorbei und sind jetzt hinter dem OSC Dortmund Zweiter.

Handball-Verbandsliga: RSVE Siegen – HSC Haltern/Sythen 33:27 (17:12). Die Heimbilanz eindrucksvoll ausgebaut, einen ernsthaften Verfolger abgeschüttelt und am Lokalrivalen TUS Ferndorf II vorbei auf Rang zwei gestürmt: Für den RSVE verlief der dritte Rückrunden-Spieltag ganz nach Wunsch. Dabei hatte es ja im Vorfeld reichlich Wirbel gegeben, stand erst am Donnerstag Mittag fest, dass die Partie überhaupt in der renovierungsbedürftige Rundturnhalle stattfinden würde.

Doch zwei Stunden nach dem Triumph der Reserve im Bezirksliga-Gipfeltreffen hatten auch die Vereinskollegen Grund zum Jubel. Nur in den ersten zehn Minuten leistete die Halteraner ernsthaften Widerstand und überraschte mit Treffern über die Flügel. Nach dem 4:5 wollte sich Keeper Hilmar Gudmundsson schon auswechseln lassen, doch es machte sich bezahlt, dass er dieses Vorhaben aufgab. Am Ende standen nämlich 60 Paraden auf seinem persönlichen Arbeitsnachweis.

Alen Sijaric bestens aufgelegt

Mit einem Dreierpack zum 7:5 übernahmen die Eiserfelder das Kommando, eilten auf 12:7 davon und fanden auf den kurzen HSC-Zwischenspurt zum 12:10 sofort die passende Antwort. Insbesondere Linksaußen Alen Sijaric war bestens aufgelegt und leistete sich bei seinen elf Treffern keinen einzigen Fehlwurf. Der Halblinke Tim Kolb traf ebenfalls besser als Halterns gefürchteter Goalgetter Alex Mazur, der noch zwei Rückrauntreffern überwiegend am Kreis eingesetzt wurde. Die einsatzfreudige RSVE-Abwehr verurteilte auch die anderen Halteraner Asse wie Schrief (der Siebenmeter-Spezialist erzielte nur ein Feldtor) und Westphal (kein Tor) zu Statisten.

Spannungsarme zweite Hälfte

So erlebten die knapp 300 Besucher eine spannungsarme zweite Hälfte, in der die Hausherren mit sechs bis sieben Treffern in Führung blieben. Spätestens mit dem in Unterzahl erzielten 32:25 durch Sijaric durfte dessen Bruder Mirza, bekanntlich Coach des neuen Rangzweiten, die beiden Punkte als sicher verbuchen.

„Die Ausgangslage für uns ist jetzt weitaus besser als noch im Dezember, aber es wartet ein extrem schwieriges Restprogramm auf uns“, verweist der Sportliche Leiter Peter Krause darauf, dass die bislang auswärts anfälligen Siegener noch fünfmal zu Konkurrenten der oberen Tabellenhälfte antreten müssen.

RSVE : Gudmundsson; A: Sijaric (11/1), Kolb (7), Daub (5), Sorg (4/1), F. Krause (2), Grujicic (2), Gräber (1), Hochreuter (1), J. Krause.