RSVE Siegen bangt um Alen Sijaric

Alen Sijaric
Alen Sijaric
Foto: WP

Siegerland..  Aufregende Tage für die Handballer des RSVE Siegen, denn die erst am Donnerstag aufgehobene Sperrung der Rundturnhalle hatte zu allerhand Aktivitäten der Vereinsführung gesorgt. Die Suche nach einer Ausweichhalle kann zum Glück aufgegeben werden, dem Spitzenspiel-Doppelpack (die Bezirksliga-Reserve trifft ja am Samstag, 17.15 Uhr im Vorspiel der Verbandsliga-Partie auf den punktgleichen Titelkonkurrenten DJK GW Emst) steht nichts mehr im Wege.

Auch für Trainer und Spieler war es eine unruhige Woche, mussten sie sich doch in anderen Trainingsstätten auf ihrer Spiele vorbereiten. „Wir sind ja Kummer gewöhnt“, meint Coach Mirza Sijaric im Hinblick auf das Duell mit dem Rangfünften HSC Haltern/Sythen.

Vor allem sein Bruder sein Bruder Alen bereitet Sorgen. Der beste Schütze droht auszufallen, weil er sich in Höchsten drei Wirbel ausgerenkt hatte und zuletzt seinen Arm nicht bewegen konnte.

Auch Rückraum-Shooter Tim Kolb ist mit einer Ellbogenverletzung gehandicapt, dafür geht es Abwehrchef Milos Grujicic besser.

Sein Einsatz wird auch vonnöten sein, denn der HSC verfügt in Alex Mazur, dem Torschützenkönig des Vorjahrs, und Julian Schrief zwei herausragende Rückraumkräfte.

Sijaric: „Wir wissen, um was es geht, wir wollen die Hinspielniederlage wettzumachen und einen Konkurrenten auf Distanz halten.“

Enthusiastisches Publikum

Weitaus entspannter ist die Lage beim Spitzenreiter TuS Ferndorf II, womit aber nur die Stimmung und nicht die Personalsituation gemeint ist. „Wir werden, da ja die Erste zeitgleich spielt, wohl mit der gleichen Notformation auflaufen wie in Dortmund. Da hat es ja schon super geklappt“, will Coach Michael Lerscht vor der schweren Aufgabe am Samstag (19 Uhr) beim heimstarken SV Westerholt nicht in Wehklagen verfallen. Der SVW gehörte vor Saisonbeginn aufgrund hochklassiger Neuzugänge zu den Titelanwärtern, musste aber rasch erkennen, dass die Rädchen nicht ineinander greifen. Inzwischen ist mit Spielertrainer Philipp Jacob der dritte Coach zuständig und feierte mit Siegen über Riemke und in Werdohl einen gelungenen Einstieg. „Die enge Halle und das enthusiastische Publikum sorgen für einen echten Heimvorteil“, weiß Lerscht, wie schwierig es wird, den 23:21-Hinspielerfolg zu wiederholen. Vielleicht muss er ja selbst wieder aufs Parkett..