RSVE-Reserve überläuft Ferndorf III

RSVE-Kreisläufer Marc Philipp beim Wurf
RSVE-Kreisläufer Marc Philipp beim Wurf
Foto: WP
Was wir bereits wissen
Weitaus klarer als das danach angepfiffene Verbandsliga-Spiel gestaltete sich am Samstag in der Rundturnhalle in Niederschelden das Bezirksliga-Lokalderby zwischen dem RSVE Siegen II und dem TuS Ferndorf III. Beim 29:19 waren die Kräfteverhältnisse früh geklärt.

Handball-Bezirksliga: RSVE Siegen II – TuS Ferndorf III 29:19 (17:8)..  Spitzenreiter gegen Kellerkind – die Vorzeichen waren klar im Lokalderby. Da die Gäste auf Verstärkungen von oben wie Reserve-Coach Michael Lerscht verzichteten, hatte es die RSVE-Reserve leicht, die fest eingeplanten Punkte einzufahren und sich dank des knappen Emster Heimsieges über Attendorn/Ennest auch die Halbzeittitel zu sichern.

Eiserfeld begann furios mit drei Gegenstößen zur 3:0-Führung, doch danach spielten die Gäste munter mit, fanden Lücken in der 6:0-Abwehr des RSVE und verkürzten dank gutem Spiel über Kreisläufer Lars Heinrich und gelungener Aktionen von Sebastian Strack und Fabian Paul auf 7:8. Als aber Coach Joachim Braun die RSVE-Abwehr einen Tick defensiver einstellte, fiel Ferndorf offensiv nichts mehr ein. „Meine Mannschaft ist hektisch geworden und hat sich zu überhasteten Würfen hinreißen lassen“, meinte Trainer Martin Steinbach, der hilflos mit ansehen musste, wie sich der Favorit mit einer 9:1-Toreserie bis zum Seitenwechsel entscheidend absetzte, der zweite Abschnitt somit den Charakter eines besseren Trainingsspiels bekam. „Schade, dass wir dort in punkto Konzentration so nachgelassen haben“, sagte Braun.

Die Ferndorfer verkürzten auf 12:19, waren aber aufgrund begrenzter Wechseloptionen im Rückraum nicht in der Lage, dieses Niveau zu halten. Der in der Breite besser besetzte Landesliga-Aspirant, bei dem Steffen Hauschild, Tom Fuhrmann und Marc Philipp als Vollstrecker herausragten, verpasste zwar die angestrebte 30er-Marke, durfte sich aber trotzdem über einen deutlichen Erfolg freuen.

„Wir müssen unsere Punkte zum Ligaverbleib gegen andere Kaliber holen“, sagte Steinbach.

RSVE II: Flender, Dickel; Hauschild (6), Fuhrmann (6/1), Philipp (5), Fedec (3), Hettel (3), Schrey (2), Ulrichs (2), Rothkegel (1), Homrich (1), Dilthey, Bernshausen, Weil.

Thies, Müller; S. Strack (7), Fa. Paul (5), Heinrich (4), Jung (2/1), Maletz (1), Fe. Paul, Reimann, D. Strack, da Silva, Klein, Prinz.