RSV-Senioren mit viel Kampfgeist

Jens Kanis, Andreas Klappert, Volker Börner und Jürgen Große-Gehling nach dem Zieleinlauf in Hennef bester Laune.
Jens Kanis, Andreas Klappert, Volker Börner und Jürgen Große-Gehling nach dem Zieleinlauf in Hennef bester Laune.

Hennef..  Der Triathlon am Allner See bei Hennef war für das Senioren-Team des RSV Osthelden die erste Bewährungsprobe der neuen Saison in der NRW-Seniorenliga. Jens Kanis, Andreas Klappert sowie die Neuzugänge Jürgen Große-Gehling und Volker Börner gingen über die Kurzdistanz für den RSV an den Start.

Nach den 1,5 Kilometern im Wasser, die Schwimmtrainer Volker Börner als schnellster der Quartetts in 21:04 Minuten als viertschnellster des Gesamtfeldes absolvierte. Doch dann ließ sich der Reißverschluss des Neopren-Anzugs nicht öffnen, was Börner jede Menge Zeit kostete. Er war zwar immer noch der erste RSVer auf der Radstrecke - aber hier wäre eine viel bessere Zeit möglich gewesen.

Als nächster erreichte Andreas Klappert nach einer Schwimmzeit von 28:41 die Wechselzone. Ihm folgte Jürgen Große-Gehling 16 Sekunden später vor Jens Kanis, der im Wasser 30:21 Minuten benötigte.

Zwei Radrunden á 20 Kilometer mit einer langen, zähen Steigung und einem relativ welligem Gesamtprofil mussten die Sportler dann bewältigen. Zu Beginn der zweiten Runde behauptete Börner noch seine Führungsrolle im Team, musste sie dann aber an Klappert abtreten. Große-Gehling folgte mit einer Minute Rückstand und auch Kanis macht wertvolle Punkte gut.

Im abschließenden Zehn-Kilometer-Lauf mit Ziel in der Hennefer Innenstadt „sammelte“ Klappert mit Riesenschritten eine Menge Konkurrenten. Er erreichte das Ziel nach sehr guten 40:30 Minuten. Mit einer Gesamtzeit von 2:20:41 arbeitete er sich bis auf den 38. Platz vor.

Auch Große-Gehling machte mit gleichmäßigem Lauf noch Boden gut und finishte nach 2:26:27 auf Platz 54. Kanis erreichte das Ziel als 78. Börner ließ nach seinem „Neopren-Frust“ und wütendem Rad-Antritt auf der Laufstrecke Körner.

Am Ende erreichte das RSV-Team mit 246 Punkten einen respektablen 17. Platz unter 27 gestarteten Mannschaften. Allen hat es riesig Spaß gemacht. Für Jens Kanis und Andreas Klappert war es der letzte Test vor dem Jahreshöhepunkt in 14 Tagen auf der Langstrecke in Roth.