Rolf Otto seit 80 Jahren im TuS

Ferndorf..  Trotz der Fülle der Ereignisse im abgelaufenen Geschäfts- und Sportjahr 2014 hatten besondere Auszeichnungen im fast 1400 Mitglieder zählenden TuS Ferndorf einen hohen Stellenwert. Neben den Auszeichnungen für die Jubilare (siehe Info-Kasten) gab es eine Verbandsauszeichnung für Walter Afholderbach sowie Ehrungen für besondere Verdienste im Verein und sportliche Leistungen.

Der 68-jährige Ur-Ferndorfer Walter Bernshausen wurde für sein Engagement seit 1993 in der LG Kindelsberg Kreuztal mit der DLV-Ehrennadel in Silber ausgezeichnet, nachdem er von der LGK selbst 2008 die Ehrenurkunde und 2013 die Ehrenplakette (Zinnteller) erhalten hatte.

Angelika Spies erhielt die goldene Vereinsehrennadel für ihre Vorstandstätigkeiten seit 1998 (bis 2006 als stellv. Vorsitzende und bis 2015 im Vorstand Verwaltung). Diese Nadel in Silber sollte Patrick Flender für seine sowohl sportlichen Erfolge als auch ehrenamtlichen Tätigkeit in der Tischtennis-Abteilung angesteckt werden, doch beide fehlten entschuldigt.

Zu den sportlichen Ehrungen zählte auch die Gratulation an die erfolgreichen Tennis-Damen 55+, die als Verbandsliga-Meisterinnen in die Westfalenliga aufstiegen.

Ein besonderer Moment war die Ehrung von Rolf Otto in der 127-jährigen Geschichte des Vereins. Der Jubilar, der dem TuS seit 80 Jahren die Treue hält, stand als 95-Jähriger persönlich auf der Bühne.

Den Mitgliedern legte bei den Regularien Kassenwart Horst Lütz einmal mehr ein umfangreiches Zahlenbild vor - auch ohne die Buchhaltung für die Handball-GmbH. Rund 222 600 Euro Einnahmen spiegeln sich darin wider und unterem Strich blieb ein Überschuss von 10 000 Euro, womit langfristige Verbindlichkeiten getilgt wurden. „Wir müssen weiterhin sparen“, gab der „Zahlenfuchs“ den Mitgliedern mit auf den Weg.

Bei den Wahlen ging’s schnell. Nur zwei Positionen waren neu zu besetzen. Neu als Vorstand Verwaltung ist (als Nachfolger von Angelika Spies) Hans-Christian Lerscht; für die Öffentlichkeitsarbeit und Marking bleibt Roger Becker.

Sportlich sieht’s super aus, drei Handball-Mannschaften stehen vor dem Ziel, Meister zu werden - in der 3. Liga, der Verbandsliga und der Frauen-Bezirksliga.