Richard Murray - ein Star zum Anfassen

Ein Triathlon-Star zum Anfassen: Der Südafrikaner Richard Murray trainierte den Nachwuchsw des TV Germania Buschhütten.
Ein Triathlon-Star zum Anfassen: Der Südafrikaner Richard Murray trainierte den Nachwuchsw des TV Germania Buschhütten.
Foto: WP
Bevor er am Samstag in Kraichgau seinen Teil dazu beitragen soll, dass das Ejot-Team TV Buschhütten im zweiten Bundesliga-Rennen den zweiten Sieg holt, war Richard Murray auf Stippvisite im Siegerland. Der Südafrikaner leitete eine Trainingseinheit mit den Ejot-Nachwuchsathleten. Wir waren dabei.

Kreuztal..  Eine ganz besondere Trainingseinheit erlebte die Nachwuchs-Abteilung des Ejot- Triathlonteams des TV Germania Buschhütten am Dienstagabend im Stadion Stählerwiese. Kein Geringerer als der Olympia-17. im Triathlon von London 2012 und am vergangenen Wochenende Fünfter beim World-Series-Rennen in London, Richard Murray, stand auf der Tartanbahn und gab gemeinsam mit Jugend-Cheftrainerin Claudia Wunderlich den Ton an.

Der Südafrikaner traf am Montagabend im Siegerland ein und nächtigt bis Freitag im Geisweider Hotel Haus Patmos. Von dort geht es weiter in den Kraichgau, wo der 26-Jährige am Samstagabend als Team-Mitglied des Deutschen Meisters seinen Teil dazu beisteuern möchte, dass das Ejot-Team im zweiten Rennen den nächsten Bundesliga-Sieg bejubeln kann. „Ich fühle mich im Siegerland sehr wohl, die Wälder sind wunderbar“, so der zweifache Junioren-Weltmeister im Duathlon. Gemeinsam mit seinem Vater und „Manager“ Neville verbringt er die Tage in der Region.

„Speed work“ stehe auch noch auf seinem Programm, nachdem er am Montag einen lockeren 35-minütigen Lauf und am Dienstag im Neoprenanzug mehrere Bahnen im „etwas zu kalten“ Wasser des Geisweider Freibades kraulte. Zudem brach er mit dem Fahrrad Richtung Hilchenbach auf, um sich dort einigen Anstiegen zu stellen. Am Mittwoch durfte Ejot-Talent Jonas Hoffmann, frisch gebackener Deutscher Duathlon-Vize-Meister der Junioren, etliche Kilometer auf der Rennmaschine mit Murray an der Seite abspulen. „Es ist schön, zurück zu sein“, sagte Murray, der im vergangenen Jahr die spezielle Atmosphäre beim Buschhütten-Triathlon genoss und sich auch noch gut an den geselligen Saisonabschluss der Ejotler in der Krombacher Brauerei erinnerte. Natürlich gelte es auch, zwischen den beiden Rennen den Fokus auf Entspannung zu legen, um wieder topfit zu sein.

Murray, dessen großes Ziel die Olympischen Spiele in Rio de Janeiro 2016 sind, legte auch noch einen Zwischenstopp bei Ejot-Physiotherapeut Carsten Wunderlich ein, um sich dort durchkneten zu lassen. In bester Laune stellte der Weltklasseathlet den Jugendlichen, die mit großen Augen zu ihm aufblickten, einige seiner eigenen Trainingsübungen in englischer Sprache vor, bevor ein Selfie-Shooting auf dem Rasen für viel Gelächter sorgte.