Rainer Heinz: „Das Spiel war nicht prickelnd”
14.02.2010 | 22:06 Uhr 2010-02-14T22:06:00+0100Regionalliga: Alfterer SC/SSF Fortuna - TV Dresselndorf 3:1 (25:21, 16:25, 25:16, 25:15)
. „Das Spiel war nicht prickelnd” – begann Dresselndorfs Trainer Rainer Heinz die Spielanalyse, „es war sehr durchwachsen und letzten Endes kann ich nur sagen, dass wir bei Aufschlag und Annahme nicht gut genug waren, um mehr als einen Satz zu gewinnen.” Das Minimalziel war einen Satz beim Tabellenersten zu gewinnen, das ist immerhin gegen gut aufspielende Gastgeber gelungen”, so der TVD-Coach weiter. Der gewonnene Satz des TVD sah gelungen aus, denn hier konnte Dresselndorf den Gegner nach guten Annahmen auch durch die Mitte unter Druck setzen, allerdings gelang dies nur in einem (dem zweiten) von vier Sätzen.
„Nächste Woche ist für uns ein Vier-Punkte-Spiel gegen Düren, denn wenn wir da gewinnen, haben wir definitiv ein kleines Punkte-Polster zu den Abstiegsrängen”, so Rainer Heinz. Routinier Leif Otto, der vergangene Woche operiert wurde, steht der Mannschaft auch gegen Düren nicht zur Verfügung. Otto ist für die stabile Annahme des Dresselndorfer Spiels überaus wichtig.
Oberliga:SG Freudenberg/Siegen - VV Humann Essen III 2:3 (19:25, 25:18, 25:16, 14:25, 10:15). Dem Abstieg ein Stück näher steht jetzt die SG Freudenberg/Siegen, denn in einem sehr knappen und durchwachsenen Spiel mussten sich die Mannen von Trainer Norbert Homrighausen geschlagen geben. Den ersten Satz brauchten die Freudenberger, um ins Spiel zu kommen. So schien es jedenfalls, denn nachdem dieser verloren ging, trumpften die SGer auf und hatten den Gast aus Essen in allen Belangen gut im Griff, doch unerklärlicherweise kam im vierten Satz ein Bruch in das Freudenberger Spiel.
Humann hat besseres Ende für sich
Die Essener spielten wieder besser und schlugen risikoreicher und erfolgreicher auf als zuvor, hinzukam, dass der Angriff der Gastgeber viel zu harmlos war, um den Satz noch zu drehen. Im fünften Satz hatte VV Humann das glücklichere Ende für sich, es war eine reine Nervenschlacht, die die abstiegsgefährdeten „Flecker” verloren.
Verbandsliga:SG Eichen/Kreuztal - TV Salchendorf 3:0 (25:12, 25:19, 25:19). „Salchendorf war erschreckend schlecht, das irgendwie ein komisches Spiel" - sagte der verwunderte Trainer der Kreuztaler Ralf Münch. Die Salchendorfer waren in allen Belangen des Volleyballspiels deutlich unterlegen und machten zu keiner Phase des Spiels den Eindruck, das ändern zu können.
Direkt zu Beginn der Sätze erspielten sich die Mannen von Ralf Münch einen komfortablen Vorsprung und spielten den souverän bis zum jeweiligen Satzende durch. Nun heißt es für die abstiegsgefährdeten TVS-Spieler kämpfen, kämpfen, kämpfen, denn es warten unter den letzten drei Gegnern der Saison noch zwei richtige Knaller.
Verbandsliga:VfL Bad Berleburg - VfL Telstar Bochum 3:1 (22:25; 25:14; 25:18; 25:17). Gegen das block- und angriffsstarke Team aus dem Ruhrgebiet ging Berleburg mit leicht veränderter Taktik und erstmals mit Libero ins Spiel. Während sich die Umstellungen im ersten Satz noch nicht auszahlten, setzte der Gastgeber die Gäste in der Folge geschickt mit Distanzaufschlägen unter Druck und schaltete so den starken Mittelangriff über weite Strecken aus.
Verbandsliga Damen:VfL Bad Berleburg - TSG Solingen 3:0 (25:12; 25:18; 25:19). Mit dem Pflichtsieg gegen ein extrem schwaches Gästeteam haben die Kurstädterinnen den Relegationsplatz gesichert und weiter Chancen auf den Klassenerhalt. dave
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