Pech für Laura Sophie Großhaus

Da war die Wlt für Laura Sophie Großhaus, hier beim Wechsel mit Jennifer Köhne (beide CLV Siegerland), noch in Ordnung. Später verletzte sich das Lauf-Talent.
Da war die Wlt für Laura Sophie Großhaus, hier beim Wechsel mit Jennifer Köhne (beide CLV Siegerland), noch in Ordnung. Später verletzte sich das Lauf-Talent.
Foto: Ralf Görlitz
Was wir bereits wissen
Bei den Deutschen U23-Meisterschaften in Wetzlar gelangen einigen heimischen Läufern neue Bestzeiten, doch ausgerechnet Laura Sophie Großhaus hatte Pech: Sie verletzte sich.

Wetzlar..  Freude und Pech lagen für die Siegerländer am Wochenende bei den Deutschen U23-Meisterschaften in Wetzlar dicht beieinan der.

Freuten sich die Kindelsberger Sprinter über persönliche Bestzeiten im Sprint, so brach für Laura Sophie Großhaus (CLV Siegerland) im Vorlauf über 4x100 m im Ziel die Welt zusammen: Die 17-jährige Eiserfelderin hatte sich eine Muskelverletzung zugezogen, musste behandelt werden und das Bein wurde dick bandagiert. Was nun wirklich passiert ist, bleibt abzuwarten. Glück im Pech könnte eine Muskelzerrung sein, die dann für die schnelle Siegerländerin keine so langwierigen Folgen mit Blick auf die U18-Weltmeisterschaften in Kolumbien hätte.

Muskelverletzung im Ziel

Die CLV-Staffel hatte sich - mit ihr - mit 47,08 sec. für den Endlauf qualifiziert. Im Finale musste dann die 31-jährige Dresselndorferin Friederike Stunz für sie als Schlussläuferin einspringen - und machte die Sache gut. Nach 47,93 sec. war das CLV-Quartett - auf Rang sechs - im Ziel. Auf den ersten drei Positionen konnte CLV-Trainer Daniel Kring die unveränderte Reihenfolge mit Verena Klein, Nina Braun und Jennifer Köhne einsetzen.

Die 18-jährige Wilnsdorferin Nina Braun war zusätzlich, als einzige CLV-Sprinterin, über 100 m im Einsatz – und da musste sich gleich drei Mal ran. Im Vorlauf überzeugte sich mit ihrer persönlichen tagesbesten Zeit von 11,74 sec., im Zwischenlauf erreichte sie mit 11,77 sec. das Finale und lief dort mit 11,86 sec. als Achte ins Ziel.

Yannik Loth im 200-mFinale

Die Sprint-Schützlinge des Ferndorfer LGK-Trainers Adalbert Roßbach schlugen sich über 100 m und 200 m gut; „ich bin zufrieden“, zog er ein kurzes Fazit, „wollten wir wollten einfach mal sehen, was geht“. Und es ging einiges. Alle drei Sprinter überzeugten im Vorlauf über 100 m mit persönlichen Bestzeiten - Yannik Loth mit 10,65 sec., Nils Löcher mit 10,69 sec. und Gassimou Kake mit 10,81 sec. Während Gassimou Kake nach dem Vorlauf nicht weiter kam, erreichten Yannik Loth und Nils Löcher den Zwischenlauf, schieden dort jedoch mit 10,67 sec. (Loth) und 10,68 sec. (Löcher) jedoch aus, obwohl sie sich jeweils nochmals gesteigert hatten.

Laura-Christin Kring „Bronze“

Über 200 m erreichte der Freudenberger Yannik Loth das A/B-Finale und wurde mit 21,64 sec. Sechster; im Vorlauf war er 21,80 sec. gelaufen. Der Allenbacher Nils Löcher und der Siegener Gassimou Kake blieben jeweils im Vorlauf mit 21,97 sec. und 22,42 sec. „hängen“, wobei Adalbert Roßbach den 18-jährigen Gassimou Kake in Schutz nahm, da er an einer Fußverletzung laboriert. Verletzungsbedingt mussten auch die Menn-Zwillinge Sascha und Philipp auf ihre Einzelstarts (Speerwurf und Weitsprung) verzichten.

Mit der 3x800 m-Staffel der LG Olympia Dortmund glänzte die 18-jährige Wildenerin Laura-Christin Kring, die als Schlussläuferin „Bronze“ sicherte.

Jeweils im Vorlauf schieden der Niederndorfer Jona Grümbel (CVJM Siegen) und Pascal Fuhrmann (Bad Berleburg/LT DSHS Köln) über 400 m Hürden aus.