Neues Selbstvertrauen getankt
09.12.2011 | 22:02 Uhr 2011-12-09T22:02:00+0100
Erndtebrück. Im Pulverwaldstadion lag in der Woche noch eine Schneedecke, die war gestern geschmolzen. Der TuS ist optimistisch, dass das Spiel gegen den Tabellenletzten RW Ahlen am Sonntag stattfindet.
Am vergangenen Dienstag haben sie im Pulverwald noch Schneeball gespielt. 15 Zentimeter der Weißen Pracht lagen da auf dem Kunstrasenplatz und erschwerten für den TuS Erndtebrück die Bedingungen für ein Training mit dem Ball. Tags darauf bekam das Team von Trainer Peter Cestonaro in Flammersbach „Asyl“. So drängt sich für den morgigen Sonntag die Frage auf: Kann das Spiel gegen den Tabellenletzten RW Ahlen überhaupt stattfinden?
„Wir haben keinen Grund, den Gegner zu unterschätzen“
„Der Schnee ist wieder weggeschmolzen und mit Stand heute, sollte es keinen Wintereinbruch geben, kann gespielt werden“, gab Florian Schnorrenberg, Trainer der zweiten Mannschaft, die bereits heute gegen Finnentrop-Bamenohl antritt, Entwarnung.
Gerne erinnern sich die „Cestonaros“ an die Partie am vergangenen Sonntag gegen Westfalia Herne, denn mit einem 3:0 feierten die Wittgensteiner nicht nur den erst dritten Sieg in dieser Saison, sondern auch das Ende einer Niederlagen-Serie und damit den Gewinn von neuem Selbstvertrauen. „Wir wussten schon in den Wochen zuvor, dass wir viel besser spielen können als das Ergebnis hinterher aussagt“, erklärte „Co“-Trainer Bernd Kämpf im Gespräch mit unserer Zeitung. Mit Blick auf das Hernespiel sagte Kämpf: „Da hatten wir endlich mal eine optimale Chancenverwertung, wir haben das erste Tor gemacht, schnell das zweite nachgelegt und dann am Ende noch zu Null gespielt, so etwas gibt der Mannschaft Sicherheit und auch Selbstvertrauen.“
Nun steht mit RW Ahlen das zweite Kellerduell auf dem Programm, doch auch mit dem 3:0-Sieg im Rücken warnt der „Co“-Trainer vor dem Gedanken an einen Selbstläufer. „Wir haben keinerlei Grund so einen Gegner zu unterschätzen. Wir haben in Herne dem Gegner viel zu viele Chancen gelassen, das müssen wir gegen Ahlen sicher abstellen, sonst sind auch die immer für ein Tor gut.“
Zuletzt schien sich das Schlusslicht gefangen zu haben, holte zwei Mal einen Punkt (TuS Dornberg und Westfalia Herne). Ins Team der Erndtebrücker wird Timo Dreisbach zurückkehren.
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