Nächster Leckerbissen
02.02.2012 | 19:15 Uhr 2012-02-02T19:15:00+0100
Kreuztal. Kreuztal.Es ist der nächste ganz große Leckerbissen, auf den sich die Ferndorfer Handballfans freuen können: Am Samstagabend um 19.30 Uhr empfängt der TuS Ferndorf den Wilhelmshavener HV in der „Stählerwiese“ zum direkten Duell der Verfolger.
Es ist der nächste ganz große Leckerbissen, auf den sich die Ferndorfer Handballfans freuen können: Am Samstagabend um 19.30 Uhr empfängt der TuS Ferndorf den Wilhelmshavener HV in der „Stählerwiese“ zum direkten Duell der Verfolger. Beide Mannschaften teilen sich mit 25:11 Punkten – gemeinsam mit dem TuS Wermelskirchen – den zweiten Platz der 3. Liga West. Nach dem Spieltag dürften es nur noch maximal zwei Mannschaften sein, die die Position hinter Spitzenreiter Lemgo einnehmen.
WHV ist stärkstes Auswärtsteam
„Wir können am Wochenende Ordnung in die Tabelle bringen“, hatte Harald Münker es nach dem Spiel in Gummersbach auf den Nenner gebracht. Bei dieser Mission wird Ferndorf Mario Allendörfer fehlen: Der Mittelmann hatte sich seit längerem mit Problemen am Fußgelenk und an der Leiste geplagt. „Einen Tag konnte er trainieren, einen Tag nicht. Er hat im Moment mehrere Baustellen“, sagte Trainer Caslav Dincic. Die müssen nun endgültig bearbeitet werden: Voraussichtlich muss Allendörfer am Sprunggelenk operiert werden und dürfte somit für längere Zeit ausfallen. Neben Allendörfer fehlt noch Kreisläufer zwei, Fabio Schöttler, der nach seinem Mittelfußbruch zurzeit in der zweiten Mannschaft aufgebaut wird. Sonst hat Dincic für das Spitzenspiel gegen die Nordlichter am Samstag voraussichtlich alle Mann parat. Und die wird er wohl auch alle brauchen. „Wilhelmshaven ist eine absolute Spitzenmannschaft, sie haben fast den ganzen Kader aus der zweiten Liga behalten und eine ganz starke erste Sieben“, so Dincic über den nächsten Gegner.
Im Hinspiel setzten die Ferndorfer sich mit 33:31 in der Nordfrost-Arena durch. „Wir haben in der Abwehr gut gestanden und hatten die Achse mit Mittelmann Christian Köhrmann und Kreisläufer Moritz Barkow gut im Griff“, erinnert sich Dincic. Barkow ist mit bisher 88 Treffern der beste Wilhelmshavener Schütze. Dass die Ferndorfer in der „Hölle Nord“ bestanden, lag neben der guten Abwehr daran, dass der TuS im Angriff stets die richtigen Antworten parat hatte. Dafür, dass dies auch im Rückspiel gelingen kann, ist natürlich von Vorteil, dass Kapitän Michael Feldmann, der als Gymnasiallehrer im Spiel gegen Gummersbach frisch von der Skifreizeit angereist war und geschont wurde, in dieser Woche wieder voll mittrainieren kann. Nach dem Heimspiel gegen Lemgo steht nun also ein Duell bevor, das man hinsichtlich der Relegationsregelung (da Lemgo nicht aufsteigen darf, spielen die vier Zweitplatzierten der dritten Ligen nach aktuellem Stand den vierten Aufsteiger aus) im Vergleich als fast noch wichtiger bezeichnen könnte. Ein entscheidendes Spiel um die Relegation also? Dincic hält den Ball flach: „Wilhelmshaven ist eine absolute Spitzentruppe, da ist ein Sieg keine Selbstverständlichkeit. Und es ist erst Februar.“ Eine Menge Zeit also noch, in der sich in der knappen Tabellenkonstellation der 3. Liga West noch eine Menge bewegen kann.
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