Nach zwei Niederlagen in Berlin jetzt „Rote Laterne“ bei der SG

Berlin..  Weder in der Begegnung gegen den bis dato Tabellenvorletzten SG Stern Kaulsdorf, noch beim Meisterschafts-Aspiranten VfK Berlin fand das Faustball-Bundesliga-Team der SG Kredenbach-Dahlbruch annähernd zur Normalform. 1:5 und 0:5 lautete die traurige Ausbeute des Wochenendes in der Hauptstadt aus Siegerländer Sicht.

Viel zu viele Eigenfehler und fehlende Cleverness machten es beiden Gegnern einfach. Folge: Die Nordsiegerländer rutschten auf den letzten Tabellenplatz ab.

Faden verloren

Lediglich beim 11:9-Satzgewinn gegen Kaulsdorf traten die Faustballer aus Kredenbach und Dahlbruch mit der notwendigen Entschlossenheit auf. Im weiteren Spielverlauf verlor der Aufsteiger dann aber den Faden und überließ den Gastgebern das Spiel und damit auch den klaren Sieg, der den Tausch im Tabellenkeller zur Folge hatte.

Das selbe Bild bot sich auch am Sonntag beim Auftritt der SG beim favorisierten VfK Berlin. Erst nach einer zu langen Anlaufzeit funktionierten Spielaufbau und Offensive. Dennoch waren es nur Phasen, in denen die weit gereisten Gäste zu Punkten kamen. Der Favorit spulte in der Hauptstadt sein Pensum ab und bezwang die Siegerländer mit minimalem Aufwand.

Zwei Spiele vor Saisonschluss brennt also die „Rote Laterne“ der Nordgruppe der Hallen-Bundesliga bei der SG Kredenbach/Dahlbruch. Die Chancen auf den Klassenerhalt sind nur noch theoretischer Natur.