Mountainbiking jetzt organisiert

Der MTB Siegerland nach seiner Gründungsversammlung im Weidenauer DRK-Heim.
Der MTB Siegerland nach seiner Gründungsversammlung im Weidenauer DRK-Heim.
Foto: wp

Siegen..  Grundsätzlich ist jede Vereinsgründung ein schöner Beitrag für mehr Freizeitmöglichkeiten. Doch mit der Gründung des Mountainbike-Vereins MTB Siegerland haben die Mitglieder Größeres im Sinn. Man möchte als Dachmarke für den Sport wirken und das Mountainbiking zum touristischen Aushängeschild machen.

Bereits heute gibt es viele Vereine und Hobbygruppen, die in der Freizeit in die Pedalen treten. Darüber hinaus gibt es eine echte Szene in der Region – eben weil man hier ideale Voraussetzungen für den Sport findet. Der Zusammenschluss der rund 30 Gründungsmitglieder will die Mittelgebirgsregion Siegen-Wittgenstein zum zukünftig wichtigsten Treffpunkt für das Mountainbiken in Deutschland machen.

Abenteuer Heimat

Nicht für den ausgewiesenen Profi-Sport, sondern für alle Altersschichten sollen Angebote geschaffen werden. Auch Kinder und Senioren sollen durch das Rad ihre „Heimat neu erfahren“ können. Siegen-Wittgenstein soll durch das ambitionierte Fahrradprojekt eine neue touristische Attraktion erhalten.

„Dabei ist uns wichtig, dass die geplanten Aktivitäten vor allem zuerst einmal den Menschen, die hier wohnen und arbeiten, zu Gute kommen. Unsere Region ist das perfekte naturnahe ,Abenteuer Heimat’“, erklärt Vereinsvorsitzende Kaija Rohleder.

Der Wunsch nach Ursprünglichkeit und Outdoor-Aktivitäten liegt im Trend. Für Siegen-Wittgenstein ist das Bike ideal. Das Angebot des Vereins soll alle Spektren des Mountainbike-Sports einschließen. Vor allem Familienangebote stehen im Fokus.

Den Vorstand komplettieren Mark Lange (2. Vorsitzender), Andrea Alterauge (Schriftführerin), Brigitte Hüttemann (Stellvertreterin), Christian Schmidt (Kassenwart) und Claudia Moll (Stellvertreterin). Den Beirat übernehmen Alexandra Lange,

Geplant ist auch ein Flowtrail-Projekt. Bei einem Flowtrail handelt es sich um einen neuen Wege-Typ, der entweder speziell für Mountainbiker angelegt wird oder durch Modifizierung eines vorhandenen Wegs entsteht. Durch diese spezielle Wegeführung können Spaziergänger und Fahrradfahrer ungestört voneinander den Wald genießen. Dort, wo diese Wege bislang entstanden sind, sind sie ein großer Anziehungspunkt geworden.

„Natürlich ist uns klar, dass so ein Projekt nicht von einem Tag auf den anderen entstehen kann. Gespräche mit dem Kreis, den Waldgenossenschaften und den Politikern stehen in den kommen Monaten an“, so der 2. Vorsitzende Mark Lange.