Mit dieser Statistik einsame Spitze im Kreis

Bad Berleburg..  Die interessanteste Modifizierung konnte auf der turnusmäßigen Verleihung der Sportabzeichen Michael Boer beisteuern: „Beim Hochsprung der Frauen über 90 Jahre sind die Werte nach unten korrigiert worden“, beruhigte der Mitorganisator vor den durch Grippe gelichteten Reihen im Foyer der Ludwig zu Sayn-Wittgenstein-Schule.

Nicht jeder Absolvent konnte deshalb seine Urkunde persönlich in Empfang nehmen. Die immense Erleichterung bei den Anforderungen im Hochsprung dürfte die meisten Sportlerinnen wohl erst in einigen Jahrzehnten betreffen.

Schulen tragen zum Erfolg bei

Die Gesamtzahlen aus dem Kreis Siegen-Wittgenstein liegen zwar noch nicht vor, laut Michael Boer wird es aber so sein, dass die Stadt Bad Berleburg rund ein Viertel aller Sportabzeichen beisteuert,und das waren im vergangenem Jahr stolze 1001 (973 in 2013). „Hier geht ein besonderes Lob an die verantwortlichen Sportlehrer der Realschule Bad Berleburg, der Grundschule Aue-Wingeshausen, der Burgfeldschule und der Grundschule Dotzlar.

Die Zahlen auf VfL-Ebene sehen folgendermaßen aus: 59 Teilnehmer, 32 Erwachsene und 27 Heranwachsende. Zusätzlich konnten am Samstag sieben Familienabzeichen vergeben werden. An zwei Abzeichen waren sogar drei Generationen beteiligt.

Der Zuwachs auf Berleburger Terrain ist wohl auch auf die Reform des Sportabzeichens in 2013 zurückzuführen, schließlich sind die Aufgaben deutlich vielfältiger geworden.

Ein erklärter Fan dieses Leistungchecks ist bekanntermaßen auch Ulla Belz. „Das Sportabzeichen ist Kult und das seit über 100 Jahren“, konstatierte die scheidende Stadtverbandsvorsitzende, die auch gleichzeitig an den unermüdlichen Einsatz von Klaus Saßmannshausen und Michael Boer in Sachen Sportabzeichen erinnerte. Das gab ordentlich Beifall.