Marek Schaller ist stolz auf zwei Meistertitel

Erndtebrück..  Schon in der vergangenen Saison gab es für Marek Schaller viel Grund zur Freude. Der alte und neue Champion im Westdeutschen ADAC-Kart-Cup wollte in diesem Jahr aber noch mehr erreichen. Als Rookie ging es für den jungen Westfalen zum ADAC-Kart-Masters, der stärksten Kartrennserie in Deutschland. Auf Anhieb demonstrierte Schaller sein fahrerisches Potential und raste letztlich in einem hochdramatischen Finale zum zweiten Titelgewinn in dieser Saison.

Der aus Erndtebrück stammende Nachwuchspilot startete in sein zweites Jahr bei den X30-Junioren und knüpfte direkt an seine Vorstellungen aus 2015 an: „Wir hatten eine super Saisonvorbereitung“, erinnert sich Marek Schaller. Das erste Kräftemessen unter Wettkampfbedingungen wurde dann gleich zum Erfolg – Platz 2 beim Westdeutschen ADAC-Kart-Cup in Kerpen.

Doch damit gab sich der ehrgeizige Förderpilot des ADAC Westfalen noch lange nicht zufrieden. Beim folgenden Wettkampf in Uchtelfangen untermauerte Schaller seine Titelambitionen und gewann alle Rennläufe. Bis zum Saisonfinale in Schaafheim verbuchte er sieben Siege und vier zweite Plätze auf seinem Konto und stand als neuer und alter Champion im Westdeutschen ADAC-Kart-Cup fest. „Schon nach dem Saisonstart hatte ich ein gutes Gefühl und freue mich den Titel verteidigt zu haben. Nach 2014 und 2015 ist das mein dritter WAKC-Titel in Folge“, freute sich Marek.

Spannung bis ganz zum Schluss

Höhepunkt des Jahres war aber der Start im ADAC-Kart-Masters, der stärksten Kartrennserie in Deutschland. An fünf Rennwochenenden – verteilt in Nordrhein-Westfalen, Sachsen-Anhalt, Rheinland-Pfalz und Bayern – traf Schaller auf starke Konkurrenz. „Der erste Auftritt im ADAC-Kart-Masters war schon etwas ganz Besonderes für mich“, gab der Rookie zu Protokoll.

Von Ehrfurcht oder zu großem Respekt war bei dem Wittgensteiner aber keine Spur. Direkt bei seiner Premiere auf dem Hunsrückring in Hahn sah er das Ziel als Sieger und knüpfte daran auch beim nächsten Rennen in Ampfing an.

Nach dem starken Auftakt machte es der 13-Jährige zum Ende der Saison noch einmal spannend. In Kerpen und Oschersleben verlor Schaller etwas an Boden und sorgte für ein atemberaubendes Finale im oberpfälzischen Wackersdorf. Im Prokart Raceland schien er den Titel noch auf der Zielgeraden zu verlieren. „Mein Kontrahent und ich lagen sehr eng zusammen. Ich wusste bis zum Schluss nicht, ob es reicht“, erinnert sich Schaller an das lange Warten nach Ende der Rennen.

Am Ende durften er und sein Team dennoch jubeln. Punktgleich mit seinem Mitstreiter, entschieden die Laufsiege. „Was für ein Finale, ich hatte letztlich mehr Siege und habe dadurch die Meisterschaft gewonnen. Dass ich als Rookie in dieser hochkarätigen Meisterschaft direkt um den Titel kämpfte, hätte ich nie gedacht. Umso so schöner ist der Titelgewinn“, fasste der Doppelchampion abschließend zusammen: „Ein großer Dank an meine Familie, meinen Mechaniker und mein Team für die hervorragende Unterstützung.“