Magische 40-Punkte-Marke zum Greifen nahe

Bad Berleburg..  Während der Wintervorbereitung gaben die Verantwortlichen des VfL Bad Berleburg den Klassenerhalt in der Landesliga weiterhin als oberstes Ziel für die verbleibenden Spiele der Rückrunde aus. Dafür müsse man „die direkten Duelle gegen die Mannschaften im Mittelfeld gewinnen“, so hieß es aus dem Dunstkreis der Beteiligten.

Zur damaligen Zeit betrug der Abstand auf den RW Hünsborn noch sieben Punkte, wodurch der Gegner vom kommenden Montag noch im erweiterten Favoritenkreis um den Aufstieg war.

Doch vier Spieltage vor Schluss könnte die Mannschaft von Andreas Edelmann mit einem Sieg eben diesen RW Hünsborn deutlich distanzieren und dem Ziel, die magische 40-Punkte-Marke zu knacken, ein kleines Stückchen näher kommen.

Doch ganz so einfach, wie es die theoretischen Gedankenspiele ausmalen, wird die Aufgabe gegen die kommenden Gäste nicht. Zwar spielten die Rot-Weißen eine äußerst schwache Rückrunde und holten nur acht Punkte, jedoch gab Trainer Andreas Waffenschmidt als klares Ziel aus, die verbleibenden vier Spiele allesamt zu gewinnen. So soll also auch ein Auswärtssieg bei den so heimstarken Wittgensteinern herausspringen, sofern die Rechnung des Hünsborner Trainers letztlich aufgeht.

Neun Tage trainingsfrei

Als Regenerationsmaßnahme gab der Coach seiner Mannschaft gleich neun Tage am Stück trainingsfrei, was durch das spielfreie Wochenende begünstigt wurde. Welches Potenzial in der Waffenschmidt-Elf steckt, wurde in der erfolgreichen Hinserie eindrucksvoll dargelegt: Nach vierzehn Spielen stand man mit 26 Punkten auf einem starken vierten Tabellenrang.

„Hünsborn hat eine grandiose Hinrunde gespielt, was letztendlich an der Ausgeglichenheit innerhalb der Mannschaft sowie dem effektiven Sturm gelegen hat“, analysiert Edelmann zutreffend.

Der VfL, der die SpVg. Olpe am vergangenen Sonntag unfreiwillig zum Landesliga-Meister machte (1:4-Niederlage), will sich jedoch nicht kleiner geben als er ist, so dass Edelmann auf einen Heimsieg pocht.

Antreten wird er wohl mit der selben Elf, wie gegen Olpe, denn auch dort sei man „nicht chancenlos und teilweise ebenbürtig“ gewesen. „Wir haben gegen Olpe gut gespielt, aber auf dem Niveau werden kleinste Fehler eiskalt bestraft.“ Bedeutet im Klartext, die Chancen effizient zu nutzen, dann rückt die 40-Punkte-Marke immer näher.