Lea-Sophie Jahnson hält mit den Assen des VTB Siegen schritt

Niederschelden..  Am Mittwochabend und Donnerstagmorgen wurde aufgebaut, danach herrschte zwei Tage lang voller Betrieb an den Turngeräten in der Niederscheldender Rundturnhalle. Für die Turner aus dem Wittgensteiner Land gab es gute, aber auch durchwachsene Resultate bei den NRW-Meisterschaften der verschiedenen Altersklassen sowie der Mehrkampf- und Pokalwettkämpfe.

Eine Ausnahmestellung nahm Till Marburger ein – weil er der einzige männliche Teilnehmer der hiesigen Vereine an den Geräten war. Er bestritt den Deutschen Sechskampf und qualifizierte sich als Zweiter in der Altersklasse M12-13 für die Deutschen Meisterschaften. In den leichtathletischen Disziplinen hatte er sogar die Nase vorn und überzeugte vor allem mit 6,99 Metern im Kugelstoß.

Im großen, 30 Teilnehmer starken Feld der W14-15 hielt Lea-Sophie Jahnson vom TSV Aue-Wingeshausen mit den Assen aus Ibbenbüren und Siegen gut mit und belegte am Ende den fünften Platz, wobei der Abstand zur Siegerin mit zwei Punkten überschaubar blieb.

Dünne Felder in den Altersklassen

Die stärkste Leistung der Wingeshäuserin waren ihre 14,08 Sekunden über 100 Meter – das war Bestwert bei den unter 16-Jährigen.

Bei den dünn besetzten NRW-Meisterschaften im Gerätturnen qualifizierten sich Silke Franke (W40) und Bianca Saßmannshausen (W45) als Zweite zwar jeweils für die nationalen Titelkämpfe, mussten sich aber ihren Konkurrentinnen geschlagen geben und stellten noch ein Fragezeichen hinter ihre DM-Teilnahme. „So einen schlechten Wettkampf hatte ich fast noch nie“, ärgerte sich Saßmannshausen, die den Organisations- und Trainerstress nicht als Ausrede gelten lassen wollte: „Stress hatte fast jeder hier.“

Stärker frequentiert als die offiziellen Meisterschaftswettkämpfe waren übrigens die Turnfest-Pokalwettkämpfe, bei denen es mit Ina Kaiser immerhin eine Turnerin des TSV Aue-Wingeshausen unter die ersten Zehn schaffte.