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Lädierter Meniskus: Mengel muss unters Messer

08.01.2012 | 22:58 Uhr

Attendorn/Holzhausen.„Steffen hat sich verletzt“, teilte Werner Mengel, Vater des Tischtennis-Bundesligaspielers Steffen Mengel, am Rande des Neujahrsturniers in Attendorn die schlechte Nachricht mit. Eigentlich hatte er beide Söhne bei dem Klassiker in der Hansestadt beobachten wollen, doch so blieb ihm zumindest ein Aufenthalt bis in die Abendstunden erspart.

Der ältere Sohn, Michael Mengel vom Oberligisten TTC Ober-Erlenbach, hatte bereits am frühen Nachmittag das Turnier in der Herren A-Klasse hinter sich, wo er nur im Finale gegen Christian Reichelt unterlag. Dritter wurde Kevin Eggers (TTG Netphen).

Nach OP am Dienstagdrei Wochen Zwangspause

Bis Steffen Mengel, aktuell auf Platz 160 der Weltrangliste, wieder ins Geschehen eingreifen kann, wird es drei bis vier Wochen dauern. „Er wird am Dienstag in Wiesbaden am Meniskus operiert“, erklärte Werner Mengel: „Über Schwierigkeiten und Schmerzen im Knie hat er schon länger geklagt. Am Freitag hat er eine MRT-Untersuchung in Wiesbaden machen lassen. Dort wurde ein kleiner Abriss im Meniskus festgestellt.“

Das Turnier in Attendorn sagte Steffen Mengel, der in der Bundesliga für die TG Hanau spielt, natürlich ab. Im Auswärtsspiel beim TTC Ruhrstadt Herne und im Heimspiel gegen die TTF Liebherr Ochsenhausen muss Hanau, derzeit Tabellenvierter, also ohne seinen 1,96 Meter großen Topspieler bestehen.

Nach der darauf folgenden, dreiwöchigen Pause will Steffen Mengel am 19. Februar gegen Frickenhausen dann wieder dabei sein.

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