Krombacher lassen aufhorchen

Littfeld..  Ideale Witterungsbedingungen und eine, wie immer, gute Beteiligung hatte der TV Hoffnung Littfeld auch beim 21. Karl-Birkelbach-Gedächtnistreffen. 136 Aktive (2014 145) waren ins nördliche Siegerland gekommen, um weitere Punkte zum Leichtathletik-Senioren-Cup des Siegerland-Turngaus zu kämpfen.

Auch wenn die tagesstärksten Einzelleistungen von den „Dauerbrennern“ in dieser Cup-Serie erzielt wurden, so ließ der TV Krombach immer mehr aufhorchen. Auf ihrer kleinen Sportanlage in der Ortsmitte hat sich eine leistungsstarke Gruppe entwickelt, die den etablierten Vereinen mächtig Druck macht.

Mehrere Klassensiege

Gleich mehrere Klassensiege sowie weitere vordere Platzierungen wurden im Nachbardorf „Lettfe“ errungen. Diese leistungsmäßige Entwicklung wirkt sich auch beim Zwischenstand in der Vereinswertung aus, wo die Krombacher mit derzeit 56 Starten 4903 Punkte erzielten und damit knapp vor dem Dauersieger der bisherigen Jahre, dem TuS Müsen (4594), liegen.

Wittgensteiner Frauen stark

Ähnlich stark sind die Wittgensteiner Frauen und da vornehmlich aus dem TSV Aue-Wingeshausen; auch dorthin gingen eine Mehrkampf-Siege, die gerade im weiblichen Bereich diesen seit Jahren beliebten Cup zu einem „Nord-Süd-Gefälle“ machen.

Die tagesbeste Einzelleistung erzielte der Gosenbacher Günter Sollbach (M60) im Ballwurf mit 30,40 Meter (= 101 Punkte). In der Dreikampf-Wertung lieferte er sich ein Kopf-an-Kopf-Duell mit dem quirligen Helberhausener Horst Schneider, das der Südsiegerländer schließlich knapp mit 279 zu 276 Zählern für sich entschied. „Dritter im Bunde“ war da der Vorstandsvorsitzende der TG Friesen Klafeld-Geisweid, Dr. Horst C. Uzar (262), der sich vom Langlauf-Sport zurückgezogen hat.

Bei den Frauen überzeugte die beste Athletin der F50, Brigitte Müller von den Sportfreunden Birkelbach, mit 2,30 Meter im Standweitsprung (= 95). Spannend und eng ging’s ebenfalls bei den Frauen 55 zu, wo Birgit Grisse (TV Obersdorf-Rödgen/271), die DLV-mäßig für den TSV Siegen startet, auch nur mit drei Zählern die etatmäßige Siegerin Juliane Scheel (TSG Helberhausen/268) bezwang.

Auch die Ältesten topfit

Die beiden ältesten Frauen stellte, wie seit Jahren, der TuS Kaan-Marienborn mit Christel Lisurek und Lore Wilhelm (beide F80); bei den Männern ist es Valentin Lapajne vom TuS AdH Weidenau als einziger Mehrkämpfer in der M85, während sich in der M80 immerhin sechs Altersturner dem Wettkampf stellten, wobei der „Gastsportler“ vom TuS Oberbrügge, Dieter Matton (223), den Siegerländern aus Dreisbe und Kaan jedoch klar den Rang abläuft.