Klafelder 0:4 gegen Rothemühle bringt den VfL in ganz große Not

Siegerland..  Eine deutliche Heimniederlage musste der VfL Klafeld-Geisweid gegen Gerlingen hinnehmen, wodurch sich die sportliche Krise der Mannschaft von Trainer Klaus Schmidt weiter verschärft. Grün-Weiß Siegen freute sich über einen Punktgewinn in Lüdenscheid. Das Siegerländer Derby zwischen Hickengrund und Freudenberg endete torlos.

SV Rothemühle – SuS Niederschelden 5:2 (2:1). „Für uns war hier mehr drin“, war SuS-Trainer Andre Stoffel mit der Vorstellung seiner Mannschaft in Rothemühle grundsätzlich zufrieden, haderte aber mit der Chancenverwertung seiner Jungs. Denn in der Schlussphase der Partie war für die Gäste der Ausgleichstreffer im Bereich des Möglichen gewesen. Doch Kerim Sahli (90.) und Moritz Schweitzer (90.+2) besiegelten die dritte Niederlage in Folge für Niederschelden. Ömer Sönmez (3.) brachte Rothemühle in Führung.

Aluminium

Nachdem zunächst Michel Schöler am Aluminium scheiterte, glich Julian Kasprzik später aus (38.). Noch vor der Pause ließ Sönmez jedoch seinen zweiten Streich folgen (45.). Nach dem Seitenwechsel erhöhte Sebstian Kraft (59.) nach einem Eckball den Spielstand und Alexander Kollek hielt mit einem 25-Meter-Schuss in den Torgiebel (68.) den SuS im Spiel. Jan Menn scheiterte in der Folge per Kopfball an SVR-Keeper Stephan Klur.

VfL Klafeld-Geisweid – FSV Gerlingen 0:4 (0:1). Für die „Fürsten“ war die deutliche Pleite gegen Gerlingen ein Rückschritt im Abstiegskampf. „Wir haben den Kampf über weite Strecken nicht angekommen und zurecht verloren“, übte Trainer Klaus Schmidt Kritik an der Einstellung seiner Elf. Gerade nach dem Rückstand, als Florian Brüser per Kopfball das Führungstor der Gäste erzielte (38.), lief bei den Hausherren nur noch wenig zusammen. Bis auf einen Lattentreffer von Lukas Kneisel entwickelten die Geisweider im gesamten Spiel keine echte Torgefahr. Nach der Halbzeit schlug die Stunde von Gerlingens Lars Rademacher, der binnen weniger Minuten (53., 67.) den Doppelpack schnürte. Dennis Zeppenfeld besiegelte den Endstand (71.).

SC Lüdenscheid – GW Siegen 1:1 (0:0). Die Grün-Weißen konnten sich zum einen darüber freuen, dass sie mit dem Unentschieden in Lüdenscheid den Abstand auf die Abstiegsränge leicht vergrößern konnten und zum anderen darüber, dass der viel umjubelte Ausgleichstreffer von Samet Kocak besonders sehenswert war.

Treffer aus großer Distanz

Aus gut 40 Metern hatte er in der 73. Minute abgezogen und traf über den Lüdenscheider Schlussmann hinweg in die Maschen. Zuvor hatte Dominik Schwenck mit einem Freistoß aus 20 Meter das Führungstor der Gastgeber erzielt. „Mit dem Punktgewinn können wir leben, auch wenn wir die eine oder andere Chance auf den Sieg ausgelassen hatten“, so Trainer Stefan Münchow.

SG Hickengrund – Fortuna Freudenberg 0:0. Keine Tore und eine leistungsgerechte Punkteteilung sahen die Zuschauer auf dem Hoorwasen. „Beide Mannschaften hatte ihre Torgelegenheiten“, so Hickengrunds Trainer Ralf Stein. „Doch es war eine Nullnummer der interessanteren Art.“