Kettner-Team holt Rückstand auf

Most/Wilnsdorf..  Am Wochenende fuhr das Wilnsdorfer Kettner-Team das zweite Rennen zum Deutschen Langstrecken-Cup (DLC) im tschechischen Most. 23 Teams waren in vier Klassen am Start; gefahren werden acht Stunden. In der Klasse 3, in der die Wilnsdorfer fahren, waren sechs Teams am Start.

Als Fahrer gingen unter dem Namen „Motorex Racing Team“ die Wilnsdorfer Celina Scheffler und Matthias Kettner sowie aus Wathlingen Mario Mantai, alle auf einer Yamaha R6, an den Start.

Der erste Teil des Zeittrainings wurde bereits am Samstag gefahren und endete mit einem fünften Gesamtplatz sowie Rang zwei in der Klasse für die heimische Crew. Am Sonntagmorgen folgte Teil zwei des Trainings. In der Addition langte es zum sechsten Startplatz und Rang zwei in der Klasse 3 (bis 600 ccm).

Den Start des Rennens absolvierte Mario Mantai. Da seine Maschine nicht gleich ansprang ,verlor er viele Plätze, arbeitete sich aber im Anschluss Platz für Platz nach vorne. Den Führenden in der Klasse 3 konnte er allerdings nicht mehr einholen, der mit guten Rundenzeiten bereits 30 Sekunden Vorsprung hatte. Als zweiter Fahrer ging Matthias Kettner auf die Strecke. Er konnte die Platzierung noch weiter verbessern und sogar etwas Zeit auf den Erstplatzierten heraus fahren.

Danach übernahm Celina Scheffler, die ebenfalls konstant schnelle Rundenzeiten hinlegte, um auch in der Gesamtwertung weiter nach vorne zu fahren.

Duell um Rang drei verloren

Im vierten Abschnitt, als wieder Mario Mantai draußen war, gab es eine Safety Car-Phase, wodurch eine komplette Runde auf den Erstplatzierten der Klasse 3 verloren ging.

Bis zum Ende des Rennens konnte der Rückstand auf den Klassen-Spitzenreiter nicht mehr verringertwerden, da das Team mit sehr schnellen Rundenzeiten unterwegs war.

Allerdings fuhr die Siegerländer Crew zunächst noch auf den dritten Gesamtplatz vor, um den bis zur letzten Stunde mit einem BMW 1000 R-Team aus Klasse 1 gekämpft wurde. Am Ende reichte es aber nur zu Gesamtrang vier und Platz zwei in Klasse 3. Das Rennen gewonnen hat das Team MSD Steeldesign mit den Fahrern Dirk Mesters, Peter Eikelmann und Onno Bitter.