Käner wollen nicht erneut Punkte verschenken

Die Käner Bastian Sellau und und Alexander Ecker - hier im Pokalspiel gegen Bielefeld - müssen gegen Iserlohn ran
Die Käner Bastian Sellau und und Alexander Ecker - hier im Pokalspiel gegen Bielefeld - müssen gegen Iserlohn ran
Foto: Rene Traut

Kaan-Marienborn/Erndtebrück..  Sieben Punkte hat der 1. FC Kaan-Marienborn aus den drei Spielen in diesem Jahr erbeutet – eine gute Bilanz, doch es hätten neun sein müssen. Das 2:2 nach 2:0-Führung bis zur 82. Minute zuletzt in Hordel fühlte sich wie eine Niederlage an und war deshalb mit Blick auf die tabellarische Doppelspitze mit dem TSV Marl-Hüls und Westfalia Wickede ein Rückschlag.

Die in Hordel verschenkten Punkte werden die Käner nicht zurück bekommen, umso wichtiger wäre ein Dreier im Ostermontag-Heimspiel gegen den FC Iserlohn. „Wir bleiben dabei, dass wir weiterentwickeln müssen. Und dafür müssen wir solche Gegner schlagen“, weicht Kaans Trainer Thorsten Nehrbauer nicht von seinem Konzept ab und vertraut seiner Mannschaft, die in Hordel einen entscheidenden Fehler machte und von einer Fehlentscheidung des Schiedsrichters um zwei Punkte gebracht wurde. Im Siegfall würden die auf eigenem Platz ungeschlagenen Remiskönige an Iserlohn vorbeiziehen und könnte im Ideallfall sogar auf Rang fünf vorrücken.

Mit dem FC Iserlohn kommt eine der offensiv- und auswärtsstärksten Mannschaften ins Breitenbachtal. Das Team von Christian Hampel steht nach fünf Punkten in drei Spielen 2015 als Sechster besser da als am Ende der vergangenen Saison (12.), kann befreit aufspielen. Hampel sieht aber Kaan in der Favoritenrolle: „Das ist eine absolute Top-Mannschaft, die extrem schwierig zu schlagen ist.“ Muss er acht verletzte oder gesperrte Spieler ersetzen, sieht es bei Kaan viel besser aus, deutet sich sogar eine Rückkehr des verletzten Marius Jung in den Kader an.

Das 0:7 ist vergessen. Zwei Spiele und vier Punkte nach der Heimpleite gegen Spitzenreiter TSV Marl-Hüls ist die Reserve des TuS Erndtebrück wieder in der Spur. „Ich hoffe das zumindest“, schmunzelt Trainer Michael Müller, der am Ostermontag die Reise zum Tabellen-14. TuS Heven antritt.

Nach dem Oberliga-Abstieg krebsen die Wittener auch in der Westfaenliga in unteren Gefilden herum. Aufgegeben aber hat man sich noch lange nicht. „Die wollen die Punktre“, ist Müller überzeugt. „Daher ist es wichtig, dass wir die Zweikämpfe annehmen und möglichst für uns entscheiden.“

Die Rückkehr des Winters in Wittgensteiner Gefilde bereitete den Erndtebrückern im Hinblick auf die Vorbereitung arge Probleme. Am Dienstag fiel das Training ganz flach, für die weiteren Einheiten ging es auf Ausweichplätze im Siegerland. Ausfallen wird für die nächsten Wochen Manuel Müther. Er zog sich einen Innebandriss zu.