Käner unterliegen Viktoria Köln nur mit 0:1
10.02.2012 | 21:39 Uhr 2012-02-10T21:39:00+0100
1. FC 07 Kaan-Marienborn - Viktoria Köln 0:1 (0:1). Das Positive im Testspiel gegen den souveränen Spitzenreiter der NRW-Liga aus Köln ist das knappe Ergebnis. Kaans Trainer Peter Wongrowitz war mit dem Spiel seiner Mannschaft allerdings nicht zufrieden. „Es gibt noch viel zu tun“, sagte er.
David Müller, Ex-Spieler der Sportfreunde Siegen, traf in der 19. Minute zum 1:0 für die Gäste und ließ mit einem Heber Kaans Torwart Andreas Koch keine Chance. Der Rettungsversuch von Thomas Brühl scheiterte, er verhedderte sich im Tornetz und hätte sich beinahe noch verletzt. Er konnte kurze Zeit später weiterspielen. Die Kölner dominierten die ersten 45 Minuten und sorgten immer wieder über rechts durch Manuel Glowacz für Gefahr, die Käner ließen dem Sohn des früheren Kölner Profis Jürgen Glowacz zu viel Raum. Das änderte sich im zweiten Durchgang.
Der Käner Westfalenligist versuchte, dagegen zu halten, Torchancen ergaben sich für die Hausherren jedoch nicht. Die wenigen Möglichkeiten wurden vertan, so als Alexander Ecker einen halbhohen Ball im Strafraum erst stoppen wollte, statt gleich zu köpfen. Kaans-Co-Trainer Sveto Poletan deutete es an der Seitenlinie an.
Die Chancen für Viktoria Köln vereitelte der gewohnt sichere Käner Schlussmann Andreas Koch, der ein ums andere Mal glänzend parierte. Eine seiner besten Paraden zeigte er gegen den eingewechselten Kölner Sturmtank Ercan Aydogmus, der den Käner aus kurzer Distanz nicht überwinden konnte.
Peter Wongrowitz vermisste bei seiner Mannschaft die Laufbereitschaft. Er fordert aggressives Pressing und die schnelle Balleroberung, um das Leder schnell und präzise nach vorne zu spielen. Gegen Köln funktionierte dies nicht.
Es gibt halt noch viel zu tun für die Käner, um den Ansprüchen des Trainers gerecht zu werden und die Aufholjagd in der Westfalenliga zu starten.
Die Viktoria aus Köln verkörpert „gehobenes Regionalliga-Niveau“, sagte Peter Wongrowitz anerkennend. In die Regionalliga wollen die Kölner aber erst noch aufsteigen, das ist aber nur noch eine Frage der Zeit.
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