Julian Henrichs holt einzigen Titel

Dortmund..  Die Erfolge der heimischen Aktiven bei den Westfälischen Hallenmeisterschaften der Männer und Frauen sowie der männlichen und weiblichen Jugend U18, die am Samstag in der Dortmunder Helmut-Körnig-Halle ausgetragen wurden, können sich sehen lassen, auch wenn die Trainer sich das eine oder andere Ergebnis gerne noch etwas besser gewünscht hätten. Erfreulich war, dass sowohl bei den Männern als auch beim Nachwuchs (U18) Normen für die Deutschen Hallenmeisterschaften in Karlsruhe und Neubrandenburg erfüllt wurden.

„Das war gut, dass unsere Männerstaffel über 4x200 m die Qualifikation für Karlsruhe gelaufen hat“, so LGK-Trainer Helmut Menn. Mit einer Zeit von 1:28,63 min. (Norm: 1:29,00 min.) wurde das Kreuztaler Quartett in der Besetzung Nils Löcher, Tobias Becker, Philipp Menn und Yannik Loth Dritter hinter den beiden Wattenscheider Staffeln. Zufrieden war der Kredenbacher Trainer auch mit den Leistungen seines Juniors Sascha mit 7,01 sec. über 60 m und 7,20 m im Weitsprung.

Aus der U18 der Kindelsberger erfüllte Eva-Maria Nies die DM-Norm (7,95 sec.) für Neubrandenburg (U20) mit der berühmten Punktlandung, denn diese geforderte Zeit erreichte die (noch) 15-Jährige gleich im Vorlauf. Zufrieden war er auch mit Anna Kosinas Ergebnissen im Weitsprung (5,36 m) und im Kugelstoß (11,55 m), obwohl sich die Attendornerin im Kugelstoßring der gleichaltrigen Jahnerin Jule Kathreiner knapp geschlagen geben musste, da der Schützling von Manfred Reichel als Dritte 11,84 m erreichte.

Eine Bestätigung für die Erfolge bei einem kontinuierlichen Training zahlte sich auch bei Julian Henrichs (LGK) aus. Der (noch) 16-jährige Eschenbacher holte bei der männlichen Jugend U18 über 60 m Hürden in 8,70 sec. den einzigen Siegerländer Titel.

Und da wäre aber auch noch die leistungsmäßige Entwicklung von Laura Sophie Großhaus (CLV Siegerland) zu erwähnen, die in Dortmund über 200 m der U18 nicht nur Vizemeisterin in 25,52 sec. wurde, sondern damit zugleich die „Fahrkarte“ für die „Deutschen“ der U20 in Neubrandenburg (Norm: 25,80 sec.) buchte, was natürlich den abends zuvor in Krombach als „Trainer des Jahres“ ausgezeichneten Wilnsdorfer Armin Kring (60) besonders freute.