Joachim Braun: „Gewöhnungsbedürftiges Niveau”
14.04.2010 | 22:13 Uhr 2010-04-14T22:13:00+0200OSC Dortmund/Hörde - RSV Eiserfeld 25:28 (12:13). In einem Nachholspiel auf - laut Eiserfelds Trainer Joachim Braun -„eher gewöhnungsbedürftigem Niveau” standen sich am späten Dienstagabend in Dortmund zwei Teams mit unterschiedlichen Voraussetzungen gegenüber.
Das eine (Dortmund) brauchte dringend Punkte, um als Mannschaft des hinteren Mittelfelds nicht mehr mit dem Tabellenkeller in Kontakt zu geraten. Das andere (Eiserfeld) wirkte durch die letzten Spiele, die Niederlage gegen Schalksmühle/Halver II (28:30) und die deutliche 18:31-Packung in Schwitten, verunsichert.
Die Konstellaton führte zu einem von Zeitstrafen und Fehlwürfen geprägten Aufeinandertreffen. „Wir haben drei Siebenmeter vergeben und mindestens fünf freie Würfe neben das Tor gesetzt”, bilanzierte Braun.
Nach ausgeglichener erster Hälfte hatte im zweiten Durchgang immer das Team den Vorteil, das sich gerade in Überzahl befand.
RSV gelingt die Wende
Dass Dortmund die Punkte dringender benötigte, merkte man in der Schlussphase, in der die Gastgeber nochmals alles in die Waagschale warfen und 23:22 führten. Doch dem RSV gelang die Wende, Eiserfeld legte vorentscheidend auf 26:23 vor. Dortmund suchte sein Heil in offensiver Deckung, der schnelle RSV-Mittelmann Nils Weller nutzte das noch drei Mal freudig für gelungene Durchbrüche aus. „Aufgrund der zweiten Hälfte war der Sieg verdient”, befand Braun, der neben Schneider, Scholz und Philipp auch auf die zuletzt eingesetzten Kräfte aus der zweiten Mannschaft verzichtete, um diese nicht „festzuspielen”. Nutznießer war A-Jugend-Kreisläufer Hendrik Storck, der erstmals auf der Bank Platz nehmen durfte – auch wenn der knappe Spielverlauf noch keinen Einsatz möglich machte. Am nächsten Samstag empfangen die Eiserfelder dann Aufsteiger SV Westerholt. RSV: Treude, Eckhardt - Weller (8), Weiskirch (5), Bäumner (4/2), Oesterwind (4), Hauschild, Bender, Friesenhagen (jeweils 2), Steinebach (1), Kunz, Storck.
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