„Individuelle Fehler vermeiden“

Neuzugang Bastian Sellau (vorn) kommt gegen Hassels Schlussmann zu spät.
Neuzugang Bastian Sellau (vorn) kommt gegen Hassels Schlussmann zu spät.
Foto: WP

Kaan-Marienborn/Erndtebrück..  Nach vier „Zu-Null-Spielen“ in Serie gastiert der 1. FC Kaan-Marienborn am Sonntag bei der DJK TuS Hordel. Westfalenliga-Lokalkonkurrent TuS Erndtebrück II erwartet am Pulverwald den SV Horst-Emscher.

„Wir spielen momentan so, wie ich mir das vorstelle“, so Kaan-Trainer Thorsten Nehrbauer. In der Abwehr ohne Fehl und Tadel „und vorne“, so der Coach, „machen wir immer ein Tor.“ Eine solche Leistung benötigen die Mannen aus dem Breitenbachtal im Bochum auch, um dem starken Gastgeber Paroli zu bieten und die Serie auszubauen.

„Das wird schon schwer“, schätzt Nehrbauer, der vor den Rudolph-Brüdern Kevin und Patrick sowie vor Torjäger Dawid Ginczek warnt. Das Trio wechelt nach der Saison von Hordel nach Hassel, wird sich aber in den verbleibenden Partien für die DJk voll rein hängen.

„Wir müssen auch diesem Gegner unser Spiel aufzwingen“, fordert der Käner Coach die Kontrollfunktion seines Teams. Das bedeutet Ballbesitz und das Vermeiden individueller Fehler. Nehrbauer: „Das waren in der Hinrunde die entscheidenden Faktoren, die haben uns viele Punkte gekostet.“

Die Remis-Serie, die in vielen Spielen eine bessere Ausbeute verhinderte, will der FCK vergessen machen. Dafür steht die Mannschaft der vergangenen Wochen zur Verfügung. Patrick Stock hütet nach dem „Pokal-Abstecher“ von Dominique Nowak weiter das Tor. Wieder im Lauftraining befindet sich Marius Jung, an dessen Einsatz womöglich Ostermontag zu denken sein wird. Michael Kügler arbeitet an seiner Fitness, wird zunächst wieder die Joker-Rolle übernehmen.

Gern die drei Punkte

An das letzte Heimspiel erinnert sich in Erndtebrück niemand gern. Da gab es gegen Marl-Hüls dieses dicke 0:7. Wie man sich von einem solchen Ding erholt, bewiesen die Erndtebrücker Reservisten beim 2:2 in Holzwickede eindrucksvoll.

Und gegen den SV Horst-Emscher aus dem Herzen Gelsenkirchens „hätten wir natürlich gern wieder drei Punkte“, so TuS-Trainer Michael Müller, der - wie sein Team - den Aussetzer am Ort des Geschehens vergessen machen will.

„Die Mannschaft hat gezeigt, dass sie gefestigt ist“, freut sich Müller über ein intaktes Team, das bislang eine ausgesprochen gute Saison spielt.