In höhere Regionen

Kaan-Marienborn..  Thorsten Nehrbauer (Foto) verhehlt nicht, dass er mit dem 1. FC Kaan-Marienborn ganz andere Ziele verfolgt, als am Ende Fünfter oder Sechster der Fußball-Westfalenliga zu werden. Viel mehr aber dürfte nach den Niederlagen gegen die Top-Clubs wie Wanne-Eickel, Wickede und Marl-Hüls kaum noch machbar sein.

Mit dem 3:0 zuletzt beim SV Horst-Emscher aber festigte sich zumindest der Platz im Mittelefeld, der noch Verschiebungen in höhere Regionen zulässt. Da hatte die Mannschaft viel Druck gemacht und zum günstigen Zeitpunkt die Tore gemacht. Das soll sich nach Möglichkeit am Sonntag im Heimspiel die auf einem Abstiegsplatz rangierenden Wittener vom TuS Heven wiederholen. Der Oberliga-Absteiger droht durchgereicht zu werden, hat bereits sechs Punkte Rückstand auf einen Nicht-Abstiegsplatz und sollte bei Känern, die Normalform aufrufen, eigentlich keine Chance haben.

„Wir stehen in der Pflicht“, so Nehrbauer, „an die Leistung von Gelsenkirchen nun anzuknüpfen und zu sehen, was noch machbar ist.“