Hippenstiel trifft, Kuhn-Henk rettet

Handball, Kreisliga B: VfL Bad Berleburg – HSV Plettenberg/Werd. 3 34:28 (14:14). Mit der dritten Welle des HSV Plettenberg/Werdohl war ein Handballteam aus dem Tabellenkeller der Kreisliga B am Samstagabend zu Gast auf dem Stöppel. Gern nahmen die Berleburger die Herausforderung gegen diesen „machbaren Gegner“ an - doch schon die erste Halbzeit zeigte sich spannend und ausgeglichen.

Gegen eine schwache Abwehr des VfL - mit Ausnahme des überragenden Torwarts Christian Kuhn-Henk, der den VfL im Spiel hielt - hielten die Gäste aus dem Märkischen Kreis lange dagegen. Zwar konnten sich die Berleburger ein ums andere Mal zwei bis drei Tore absetzen, doch der HSV fand kurze Zeit später immer wieder Mittel, den Ausgleich zu erzielen. So hielt sich das Ergebnis ausgeglichen bis zum 14:14-Halbzeitstand.

Erfolgreiche Schlussphase

Wie schon im letzten Heimspiel musste nach der Pause eine Steigerung her: Zu Beginn der zweiten Halbzeit erzielte der VfL nun vier Tore in Folge. Im Gegensatz zum ersten Durchgang sollte dieser Vorsprung cleverer behauptet und die leichtfertigen Fehler im Angriff, die zu einfachen Gegentoren führen, vermieden werden. Zwar blieb die enorme Steigerung aus, allerdings gelang es dem jungen Berleburger Team nun, die Angriffe konzentrierter auszuspielen und eine solide Abwehrleistung zu zeigen. Bis zum Zwischenstand von 26:22 wurden die vier Tore Vorsprung konsequent verteidigt. In der Schlussphase fehlten den Gästen Motivation und Konzentration, während beim VfL nahezu jeder Angriff bis zum Torerfolg ausgespielt wurde. Hier führte das gute Zusammenspiel der VfLer, vor allem aber die Leistung von Rechtsaußen Kevin Hippenstiel, der acht seiner zehn Treffer in der zweiten Hälfte erzielte, zum Erfolg.
Bad Berleburg: Christian Kuhn-Henk (TW); Kevin Hippenstiel (10), Michael Schneider (7), Jan Frobel (5), Fabian Krämer (5), Matthias Kroh (4), Nico Ladda (2), Andre Kloos (1), Christian Dohle.

Derbe Klatsche beim Spitzenreiter

TVE Netphen - Erndtebrücker HC 37:14 (16:8). Gegen den Tabellenführer TVE Netphen, der erst ein von zehn Spielen verloren hat, hatte das Tabellenschlusslicht aus Erndtebrück keine Chance. Bereits zur Halbzeit hatten die Gastgeber doppelt so viele Tore erzielt wie der EHC, der sich nach der zweiten Hälfte 14:37 eindeutig geschlagen geben musste.