Hewitt löst Olympia-Ticket

Justus Nieschlag
Justus Nieschlag
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Beim World Series Rennen im neuseeländischen Auckland sind mehrere Triathleten aus den Bundesliga-Kadern des Ejot-Team TV Buschhütten gestartet. Als Dritte im Frauenrennen löste Andrea Hewitt (Neuseeland) bereits jetzt das Ticket für die Olympischen Sommerspiele 2016 in Rio de Janeiro.

Auckland..  Die für das Ejot-Team TV Buschhütten in der 1. Bundesliga startende Triathletin Andrea Hewitt (Neuseeland) hat beim Rennen der World Series im neuseeländischen Auckland das Ticket für die Olympischen Spiele 2016 in Rio gelöst.

In unwiderstehlicher Manier setzte sich die US-Amerikanerin Gwen Jorgensen durch. Sie feierte bereits ihren zehnten Sieg in der Serie. Spannend war der Kampf um die weiteren Podestplätze: Trotz einer 15-sekündigen Zeitstrafe auf der letzten 2,5-km-Laufrunde (Wegwerfen von Abfall außerhalb der Verpflegungsstellen) schob sich Hewitt vor „ihren“ neuseeländischen Fans noch an der Tschechin Ventula Frintova vorbei und sicherte sich als Dritte zugleich einen sicheren Startplatz für die Olympischen Spiele 2016 in Rio de Janeiro. Die ebenfalls für Buschhütten gemeldeten Deutschen Hanna Philippin (viertbeste Laufzeit) und Rebecca Robisch beendeten das Rennen auf den versöhnlichen Rängen 14 und 20.

„Nieschlag stark, Mola ohne Unterstützung“ - so ließ sich aus Buschhüttener Sicht das Männerrennen zusammenfassen, das der Brite Jonathan Brownlee gewann. Justus Nieschlag zählte bereits beim Schwimmen zur Verfolgergruppe von Brownlee, während die Ejot-Starter Mario Mola (Spanien), Gregor Buchholz und Franz Löschke deutlich an Boden verloren hatten. Mola fehlte es auf der Radstrecke an Unterstützung von den Deutschen, um nochmal entscheidend nach vorne zu kommen. Er wurde am Ende 15. Nieschlag befand sich dagegen im Vorderfeld, musste beim Laufen jedoch abreißen lassen, schaffte aber als Elfter trotz Rückenproblemen eine neue Bestleistung.

Stärkstes Ejot-Teammitglied war der Spanier Fernando Alarza als Sechster. Mehr erhofft hatte sich Manager Rainer Jung dagegen von Gregor Buchholz und Franz Löschke. Ihnen blieben nach schwachem Schwimmen die Plätze 30 und 46.