Hartkunststoffball ist leichter als der Puck beim Eishockey

Inline-Skaterhockey ist eine Mischung aus Eis- und Rollhockey und wurde in Deutschland in den 1980er-Jahren populär.

Wurde der Sport zunächst nur auf Rollschuhen als Fortbewegungsmittel gespielt, traten die ersten Spieler auf Inlineskates, also Schuhen mit vier hintereinanderliegenden Rollen, Mitte der 1990er-Jahre auf.

Gespielt wird mit traditionellen Eishockeyschlägern und einem orangefarbenen Ball aus Hartkunststoff, der aber leichter ist als der Eishockey-Puck.

Offizielle Spielstätten sind Dreifachturnhallen mit normalen Flächenschwingböden, abgetaute Eishockey-Anlagen und Anlagen mit Kunststoff-, Beton- und Feinasphaltflächen.

Eine Mannschaft setzt sich aus dem Torhüter und vier Feldspielern – je zwei Verteidiger und Stürmer – zusammen. Es darf wie beim Eishockey fliegend gewechselt werden.

Ein wesentlicher Unterschied zum Hockey auf dem Eis: Es gibt keine Abseits- und Icingregelung.

Bei der am Freitag beginnenden Männer-Europameisterschaft im Inline-Skaterhockey in Kroatien bekommt es André Bruch mit der deutschen Mannschaft in der Vorrundengruppe A mit Großbritannien, den Niederlanden und der Ukraine zu tun. Am Samstag geht es in der Zwischenrunde weiter, ehe am Samstag die K.o.-Runde ansteht. Die deutsche Mannschaft zählt zum Favoritenkreis. Sie geht als Titelverteidiger in das Turnier.