Harald Münker 70 Jahre jung

Eichen..  Harald Münker (TuS Ferndorf/Foto) wurde gestern 70. Der Ur-Ferndorfer, der jedoch 1976 durch seinen Hausbau in Stendenbach nach Eichen „aussiedelte“, feierte gestern seinen Ehrentag zunächst mit der Familie nur in kleiner Runde. „Die Feier ist am Samstag“, sagte er, als wir ihm gratulierten.

„Ich bin immer ein Ferndorfer geblieben“, erzählt er, und meint vor allem seine sportliche Aktivität als Handballer. „Ich war zwölf, als ich mein erstes Spiel machte, mit 17 habe ich dann schon in der ,Ersten’ gespielt“, zieht er Bilanz aus seiner sportlichen Zeit - zunächst, bis 1977 als Feldhandballer auf dem legendären Rosenkamm. Danach ging es nahtlos im Hallenhandball weiter.

Harald Münker war aber nicht nur ein erfolgreicher Spieler, er engagierte sich auch über eine lange Zeit ehrenamtlich. Er beerbte zunächst Rolf Becker als Trainer der 1. Mannschaft, die er aus der Verbands- in die Oberliga führte. Unter Manfred Hambloch wurde er 1999 sportlicher Leiter der Handballer – 13 Jahre lang. Bis 2012, als er, eher still, heimlich und leise, den Weg für Dirk Stenger frei machte.

Unter seiner Regie spielten die Ferndorfer in der Regionalliga, der 3. Liga und stiegen 2012 in die 2. Bundesliga auf.

Harald Münker war sowohl in der Jugend als auch bei den Senioren Landesauswahl-Spieler und erinnert sich gerne an ein Spiel als B-Jugendlicher mit der Westfalenauswahl in der Dortmunder Westfalenhalle - vor 12 000 Zuschauern.

Beruflich war das „Geburtstagskind“ stets mit dem Automobil verbunden. 25 Jahre beim Weidenauer Autohaus Wahl und danach 15 Jahre bei Ford Hadem in Kreuztal.

Stolz ist er auf die jüngsten Gratulanten aus der Familie, denn für seine Enkel ist der Opa der „Chef“.