Grünert landet nach 45,5 Metern

Winterberg/Willingen..  Der Startschuss für die Sommersaison im Skisprung fiel beim diesjährigen Pfingstspringen in Winterberg und Willingen. An beiden Wettbewerben haben auch neun Skispringer des SC Rückershausen und ein Springer des SV Lützel teilgenommen. Für die Sportler aus Wittgenstein war es zwar ein sehr langer, dafür aber erfolgreicher Pfingstsonntag. Sie holten gleich acht Pokale mit nach Hause.

Starke Konkurrenz „Am Herrloh“

Der erste Sprungwettbewerb wurde morgens auf den vier Winterberger Mattenschanzen (K10, 20, 32, 44 Meter) „Am Herrloh“ ausgetragen. Dort stellten sich die heimischen Adler der starken Konkurrenz aus den fünf Landesverbänden Niedersachsen, Hessen, Thüringen, Sachsen-Anhalt sowie dem Westdeutschen Skiverband.

Von den SCR-Springern holte sich Lukas Wied den Gesamtsieg in seiner Klasse S12-13 auf der K-32-Meter-Schanze und hatte somit allen Grund zum Feiern. Grundlage dafür waren Sätze auf 34,5 bzw. 35,5 Meter und gute Haltungsnoten. Sein Bruder Silas Wied (S10-11) landete auf dem zweiten Platz auf der kleineren K-20-Schanze und sein Vereinskollege Pascal Horn (S12-13) belegte Rang 3 auf der K-32-Schanze.

Im Anschluss folgte das zweite Cup-Springen auf den drei „Orenbergschanzen“ (K10, K35, K45 Meter) in Willingen. Von den Rückershäuser Springern glänzte vor allem Pascal Horn (S12) als Sieger auf der K-35-Meter-Schanze. Seine Vereinskollegen Mika Wunderlich (S10) und Lukas Wied (S11) belegten auf der gleichen Schanze jeweils den zweiten Platz in ihren Altersklassen. Silas Wied (S9) wurde Dritter auf der K-10-Meter Schanze. Ekkehard Grünert vom SC Lützel war bei den Männern angetreten und gewann mit 43,5 und 45,5 Metern – Tagesbestwert – das Springen von der K-45-Schanze. Weitere Resultate sind in unserer Ergebnisspalte rechts aufgeführt.

Heimspiel steht am 21. Juni an

„Trotz einer langen Wintersaison und der damit verbundenen kurzen Vorbereitungsphase haben die 65 angetretenen Sportler hier durchweg gute Leistungen gezeigt“, so SCR-Trainer Dittmar Haßler. Besonders stark erwiesen sich die Athleten vom thüringischen Stützpunkt Ruhla. Deren Trainer Klaus Baacke hatte vor Jahren seinen Sohn Marko Baacke (ehemaliger Kombinierer im Nationalteam) erfolgreich trainiert.

Jetzt blicken die Sportler erwartungsvoll auf das nächste Springen, welches vor heimischer Kulisse auf den Lahntalschanzen in Rückershausen stattfindet. Dort beginnt am 21. Juni die 33. Nord-Westdeutschen Mattenschanzentour.