„Großer Bahnhof“ für die Meister

Meisterehrung beim MSC Freier Grund. Die Sportler- und Jubilar-Ehrungen mit dem MSC-Vorstand Rolf Nickolai (links/1. Vorsitzender) und Sportleiter Heinrich (Heiner) Schmidt (rechts) sowie Neunkirchens Bürgermeister Bernhard Baumann (2./v.l.)
Meisterehrung beim MSC Freier Grund. Die Sportler- und Jubilar-Ehrungen mit dem MSC-Vorstand Rolf Nickolai (links/1. Vorsitzender) und Sportleiter Heinrich (Heiner) Schmidt (rechts) sowie Neunkirchens Bürgermeister Bernhard Baumann (2./v.l.)
Foto: WP

Neunkirchen-Salchendorf..  Es war wieder der Rahmen, den man bei der Meisterfeier des MSC Freier Grund Neunkirchen/ADAC kennt. Knapp 150 Gäste kamen in die Mehrzweckhalle in Salchendorf, um bei der Auszeichnung der besten Fahrer der Saison sowie verdienstvoller und langjähriger Mitglieder dabei zu sein. Und es gab da auch wieder reichlich Gelegenheit, zu applaudieren, als der MSC-Sportleiter Heinrich (Heiner) Schmidt all’ die Namen und ihre Erfolge vortrug.

Doch eine Trophäe stand diesmal im Mittelpunkt - der FIM-Wanderpokal „The Watling Trophy“, die seit 1963 vergeben wird, und damals erstmals das USSR-Team erhielt. 2014 ging der „ewige Pott“ zum zweiten Male - nach 2004 - ans deutsche Team; alljährlich vergeben bei den Six-Days als eine Auszeichnung für das Gesamtbild einer Nationalmannschaft - vom sportlichen Erfolg bis hin zur Präsentation und dem Auftreten während der sportlichen Woche in Argentinien. In Südamerika waren vom MSC nicht nur die beiden Fahrer Florian Ebener und Daniel Jud erfolgreich dabei, sondern auch erneut als FIM-Jury-Präsident der 60-jährige Zeppenfelder Heiner Schmidt sowie auch wieder Tochter Stefanie als Jury-Delegierte.

Drei Meistertitel

Am Samstagabend wurde den beiden Fahrern die FIM-Medaille in Silber (für Daniel Jud/12. in der Klasse C2) und Gold (für Florian Ebener/5. in der C3) überreicht. In der Wertung der Clubteams waren sie Vierter. Und 2015 sind sie wieder am Start, dann geht’s in die Slowakei, wo Florian Ebener seine ersten Six Days gefahren hat.

Insgesamt gab Heiner Schmidt einen Rückblick in eine Saison mit drei Meistertiteln sowie zwei „Vize“ in der IDM und im Europa-Cup. Die drei Titel holten der Hohenhainer und Ex-Yamaha-Cup-Sieger Timo Gieseler im Langstrecken-Cup sowie in der Enduro-Meisterschaft Rolf Nickolai (Super-Senioren), der 2014 seinen 25. Klassentitel in der 3-Stunden-IGE feierte, und Sven Roth (Youngtimer).

In der Clubmeisterschaft wurden die zehn Erstplatzierten vorgestellt. Alte und neue Clubmeister sind die Seitenwagen-Fahrer André Kretzer/Jens Lehnhartz (Wilsbach/Geichlingen), die Vizemeister der IDM 2014.

Die ADAC-Sportnadel in Silber erhielt der Neunkirchener Sidecar-IDM- und WM-Fahrer Axel Kölsch sowie das ADAC-Sportabzeichen jeweils in Bronze Timo Gieseler und der Eiserfelder Moto-Cross-Fahrer Marc-Dominik Judt.