„Goldpott“ wieder nach Wilgersdorf

Wilnsdorf..  Es war eigentlich wie in den vergangenen Jahren. Eigentlich: Die Stimmung war gut, Kinder, Eltern und Lehrer waren mit Begeisterung bei der Sache. Doch diesmal wurde es im Kampf um den Wanderpokal eng, ganz eng. Nur die Anzahl der Siege entschied, wer den neuen „Goldpott“ mit in seine Schule nehmen durfte. Punktgleich lagen die Grundschulen aus Neunkirchen und Wilgersdorf, nämlich mit jeweils 53 Zählöern. Doch da die „Dauerbrenner“ aus Wilgersdorf, der Heimat von Sabrina Mockenhaupt, zwei Siege mehr erreichten als die Neunkirchener, ging auch der neue Wanderpokal wieder an die Schule, die den „alten Pott“ bis 2014 dreimal geholt hatte und behalten durfte.

Die Neunkirchener trugen es mit Fassung, auch wenn die enttäuschten Gesichter nicht zu übersehen waren. So auch beim Drittplatzierten, der GS Dielfen-Obersdorf, die mit 51 Zählern dicht dran war.

Vierter wurde die GS Birlenbach (41). Eng war es ebenfalls um die Plätze fünf und sechs, wo sich die GS Burbach-Wahlbach, die erstmals teilnahm, mit 28 zu 27 Zählern gegen die Grundschule vom Siegener Lindenberg durchsetzte.

Gelaufen wurden, je nach Jahrgängen, eine (400 m), zwei (800 m) oder drei (1200 m) Stadionrunden; bei den Staffeln ging es jeweils nur vier Mal um die Bahn.

Sabrina Mockenhaupt ließ es sich nicht nehmen, trotz ihrer Verletzung (Fußoperation) - wie jedes Jahr - auf dem „Höhwäldchen“ dabei zu sein und verbreitete mit ihrer Anwesenheit die richtige Laufbegeisterung – denn wann dürften die Kinder „ihre“ Olympia-Teilnehmerin mal so hautnah erleben. Klar, dass da auch immer wieder Autogramm-Wünsche bestanden - ob auf den T-Shirts ihrer Schule oder auf dem Arm, wo waschen an dieser Stelle sicherlich die nächsten Tage schwieriger werden dürfte.

Ausrichter war der CLV Siegerland. Zufrieden zeigten sich Lehrer und Kinder auch mit der erneuten Streckenänderung, nur auf der Laufbahn zu bleiben, da es in den vergangenen Jahren (in Achenbach und Obersdorf) teilweise durch den Wald und später (2013 und 2014) mit einem gesteckten „Cross-Kurs“ durch’s Stadion ging.