Gladbach gewinnt wohl Tauziehen um Siegens Sven Michel
09.12.2012 | 20:04 Uhr 2012-12-09T20:04:00+0100
Siegen. Das Rennen um Top-Torjäger Sven Michel von Fußball-Regionalligist Sportfreunde Siegen scheint Bundesligist Borussia Mönchengladbach zu machen. So vermutet es zumindest der Boulevard in Köln. Der Express bedauert schon in großen Lettern: „Gladbach schnappt FC Tor-Juwel weg“.
Das Rennen um Top-Torjäger Sven Michel von Fußball-Regionalligist Sportfreunde Siegen scheint Bundesligist Borussia Mönchengladbach zu machen. So vermutet es zumindest der Boulevard in Köln. Der Express bedauert schon in großen Lettern: „Gladbach schnappt FC Tor-Juwel weg“. Der Zweitligist vom Dom buhlt ebenfalls um die Gunst des Alcheners, der mit 14 Treffern die Torschützenliste der Liga anführt.
Seitens des Vereins hatte der Sportliche Leiter Lutz Lindemann in der vergangenen Woche geäußert, es lägen keinerlei Angebote für den 22-jährigen Linksfuß vor. Michel selbst, der sich von den Sportfreunden bekanntlich bereits vor einigen Wochen ein „Redeverbot“ erteilen ließ, äußerte sich aus diesem Grund verständlicherweise nicht zu den Vermutungen.
Gladbach äußert sich nicht zum Transfer
Fußball-Regionalliga-Top-Torjäger Sven Michel wird die Sportfreunde Siegen in der Winterpause wohl verlassen. „Es gibt zwar weiterhin keine Anfrage eines Vereins. Aber wir wissen, dass wir ihn verlieren werden“, so der Sportliche Leiter Lutz Lindemann. Michel steht auf der Wunschliste des 1.FC Köln.
Euro-League-Teilnehmers Wie im Rahmen des gestrigen Bundesliga-Erfolges der Borussia gegen Mainz zu erfahren war, herrscht auch in der Führungsebene des zum Thema „Michel“ das große Schweigen.
Gladbachs Sportdirektor Max Eberl hatte eine Woche nach dem Siegener 4:0 gegen die zweite Welle der Gladbacher, zu dem Michel zwei Treffer beisteuerte, die Sportfreunde-Partie gegen die Bochumer U 23 in der Wattenscheider Lohrheide beobachtet.
„Es wäre schlecht, wenn ich den Spieler nicht kennen würde“, sagte Eberl gestern nach dem 2:0 im Borussia-Park gegen den FSV Mainz 05 im Interview mit dem Fernsehsender Sky.
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