„Fußball ist der Grundstein für große Gemeinschaften“

Birkelbach..  Bei uns geht’s heute rund – und zwar rund um den Fußball und den Spielertrainer der 1. Mannschaft der Sportfreunde Birkelbach, Björn Breuer.

Warum Fußball, was fasziniert Sie an diesem Sport?

Björn Breuer: Fußball verbindet, er ist der Grundstein für große Gemeinschaften. Nirgends anders liegen Leidenschaft, Euphorie, Freude und Enttäuschung so eng zusammen.

An welchem Profi-Verein hängt Ihr Herz? Ist es eine „angeborene“ Leidenschaft oder gab es einen großen Moment der Erkenntnis zum Fan-Bekenntnis?

Am 1. FC Köln - die Spiele vom FC wurden im Elternhaus, speziell von meinem Vater, schon immer etwas emotionaler und lautstärker verfolgt. Der große Moment war der erste Stadionbesuch als kleiner Junge – mit einem Sieg gegen Gladbach. Danach war klar: Einmal Kölner - immer Kölner!

In welchen Vereinsfarben sind Sie selbst aufgelaufen?

In rot-weiß (FC Laasphe), blau-weiß (FV 09 Breidenbach und TuS Erndtebrück) und in orange-blau-weiß (FC Ederbergland).

Ohne Sport geht’s nicht. Wie kamen Sie zum Trainerjob bei den Sportfreunden Birkelbach?

Aufgrund meiner Wittgensteiner Vergangenheit kannte man sich bereits seit Jahren. Dass wir uns beim Hausumbau für das Architekturbüro Stremmel in Birkelbach entschieden haben, war im Nachhinein auch keine schlechte Entscheidung. Nachdem der Umbau abgeschlossen war, suchte Birkelbach einen Trainer, und es ging recht schnell.

Wo liegt für Sie als Trainer die größte Herausforderung?

Zu versuchen, aus verschiedenen Charakteren eine Einheit mit einem gemeinsamen Ziel zu formen.

Was schätzen Sie besonders an Ihrer Mannschaft?

Charakterstärke, Ehrgeiz und das ständige Bedürfnis, sich verbessern zu wollen.

In welcher Spielsituation können Sie an der Seitenlinie regelrecht ausflippen?

Wenn Spieler denselben Fehler zweimal machen.

Mal abseits vom Platz: Wenn Sie die ehrenamtliche Arbeit in ihrem Verein betrachten, haben Sie größten Respekt vor…

...dem Engagement und der Treue, die diese Menschen für ihren Verein zeigen.

Wünsch Dir ’was: An welcher Stelle könnte bzw. sollte der Sport in unserer Region besser gefördert werden?

Im Jugendbereich - unsere Kinder sind unsere Zukunft.

Zum Schluss ein „Best of“: Was war für Sie bisher der schönste Moment Ihrer Spieler- bzw. Trainerkarriere?

Ich durfte viele gute Fußballer und nette Menschen kennen lernen. Der schönste Moment war wohl das A-Jugend-Pokalspiel gegen Eintracht Frankfurt vor 1200 Zuschauern. Fallrückzieher-Siegtor in der Verbandsliga, wo ich bis heute nicht weiß, wie ich das geschafft habe.