„Fürsten-Blut“ hilft Nachbar in die Landesliga

Altenhof/Geisweid..  Besonders enge Beziehungen verbinden den frisch gebackenen Bezirksligameister und Landesliga-Aufsteiger FC Altenhof mit dem „Fürstentum“ Klafeld. So gingen am vergangenen Sonntag die bereits als Absteiger feststehenden Kicker des VfL Klafeld-Geisweid auf dem Kunstrasenplatz am Altenhofer Winterhagen regelrecht baden. Die 0:7-Schlappe gegen das Team von FC-Coach Oliver Mack brachte allem Anschein nach sogar etliche VfL-Spieler, die ihrem Trainer für die neue Saison bereits die Zusage zum Weitermachen im Hofbachstadion gegeben hatten, wieder auf ganz andere Gedanken.

Nur Spielführer Tobias Hirth beteuerte, vor der Umkleidekabine sitzend, seinem Trainer : „Ich stehe zu meiner Zusage und bleibe auf jeden Fall beim VfL. Jetzt heißt es für die jungen „Fürsten“, aber auch die frischgekürten Meister, erst einmal „Pack die Badehose ein.“ Der kurze Urlaub vom „Platz“ wird sicher allen guttun.

Wer weiß aber noch, dass auch die Altenhofer vor im „Fürstentum“ schon mal „baden gingen“? Oliver Mack, der etliche Jahre lang den VfL erfolgreich trainiert hat und dem man inzwischen ob des Tiefgangs rund um das Hofbachstadion nachtrauert, hatte nämlich an einem heißen August-Sonntag des vergangenen Jahres seine Altenhofer zum Aufwärm-Training für die neue Saison ins Klafelder Freibad bestellt.

„Lichte“ aus Urlaubs-Aushilfe

Der Elektromeister, der bei jedem Spiel seiner Mannschaft immer mächtig „unter Strom“ steht, wollte dort die Spannung für eine erfolgreiche Spielzeit aufbauen. Und das ist dem damaligen Aufsteiger aus der Olper Kreisliga mit dem erneuten Aufstieg prächtig gelungen.

Zwei weitere „Fürsten“ haben übrigens ihre ganz besonderen Anteil am Altenhofer Durchmarsch: Co- und Torwart-Trainer Marco Grisse und - man höre und staune - Thomas Lichtenthäler (kleines Bild), eine der kürzlich im VfL-Vereinsheim zusammen gekommenen Klafelder „Legenden“. „Lichte“ hat am Winterhagen etliche Wochen als Urlaubsvertretung seines Freundes Oliver Mack ausgeholfen.

Lichtenthäler war mit dem SuS Niederschelden erfolgreich in der Landesliga unterwegs und trainierte zuletzt den FSV Gerlingen. Er machte keinen Hehl daraus, dass er beim VfL gern die Nachfolge von Klaus Schmidt angetreten hätte. Sein Kommentar: „Ein Tag wird kommen...“.

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