Für „Fürsten“ wird es langsam ernst im Kampf gegen den Abstieg

Siegerland..  Für Grün-Weiß Siegen und den VfL Klafeld-Geisweid hat sich die Lage im Abstiegskampf der Fußball-Bezirksliga nach dem vergangenen Spieltag zugespitzt. Während die Elf vom Siegener Lindenberg auf den ersten Abstiegsrang rutschte, beträgt der Rückstand auf das rettende Ufer für die „Fürsten“ nunmehr sechs Punkte.

„Jetzt wird es ernst“, so Geisweids Trainer Jörg Linker, dessen VfL-Team im Jahr 2015 noch keinen Sieg verbuchen konnte. Ob sich diese Tatsache am kommenden Sonntag gegen den VSV Wenden ändern wird, bleibt abzuwarten.

„Wir werden auf jeden Fall den Kampf annehmen und versuchen, unsere Situation im Tabellenkeller zu verbessern“, so Linker. Im Hinspiel gewannen die „Fürsten“ in Wenden mit 2:1. Ein ähnliches Ergebnis würde die so bitter nötigen Punkte bedeuten.

Individuelle Fehler

Drei Zähler mehr auf dem Habenkonto hat Grün-Weiß Siegen. Doch die Ergebnisse der Mannschaft von Trainer Stefan Münchow stimmten zuletzt nicht. „Wir müssen sehen, dass wir den Schalter schnellstmöglich wieder umlegen können“, so der Übungsleiter, der vor allem die individuellen Fehler im Spiel gegen Kierspe kritisierte. Beim Gastspiel des SuS Niederschelden am Siegener Lindenberg wollen die Grün-Weißen defensiv kompakter stehen.

Auch SuS-Trainer Andre Stoffel erwartet keinen Spaziergang für seine Mannen. „Da können wir uns auf einen Gegner einstellen, der alles geben wird. Es wird eine kampfbetonte Partie werden“, so der Niederschelder, der einen einstelligen Tabellenplatz zum Saisonabschluss anvisiert.

Der Blick von Fortuna Freudenberg und Germania Salchendorf richtet sich weiter in Richtung des Relegationsplatzes.

Im Märkischen Kreis

Für beide Teams stehen Pflichtaufgaben an. Freudenberg reist zu dem vom Abstieg bedrohten SC Lüdenscheid. Salchendorf ist zu Gast in Meinerzhagen, wo der RSV ebenfalls nicht frei von allen Abstiegsängsten aufspielen kann. „Im Hinblick auf einen spannenden Schlussspurt der Saison wollen wir natürlich gewinnen. Den Gegner darf man dabei nicht unterschätzen“, wart Fortuna-Coach Dirk Martin vor Überheblichkeit.

In Holzhausen empfängt die SG Hickengrund, für die es nur noch um die „goldene Ananas“ geht, den SV Rothemühle zu einer nicht uninteressanten Partie. In der Hinrunde hatte Rothemühle beim 3:1-Heimsieg die Nase vorne gehabt.